PDF-Software Acrobat X
Erster Blick auf Acrobat Pro X
Acrobat Pro hat sich einer umfassenden Schönheitsoperation unterzogen und präsentiert sich nun als Acrobat Pro X mit einer komplett neu gestalteten Oberfläche. Auch der Adobe Reader X ist neu.
Wir konnten vorab eine Betaversion von Acrbat X Pro testen, bei der aber noch nicht alle Funktionen freigeschaltet waren und die auch noch nicht ganz stabil gearbeitet hat. Die finale Version wird ab Mitte November 2011 im Handel verfügbar sein.
Werkzeuge aufgeräumt
Alle Werkzeuge von Acrobat X sowie Kommentar- und Freigabefunktionen sind aus den Menüs in eine Seitenleiste umgezogen. Das macht zum einen die Menüs deutlich schlanker und erleichtert zum anderen den Zugriff auf die Werkzeuge. Diese sind thematisch in Gruppen in der Seitenleiste angeordnet, jede Gruppe öffnet sich mit einem Mausklick. Standardmäßig ist immer nur der Inhalt einer Gruppe zu sehen, man kann diese Einschränkung aber über die Voreinstellungen der Seitenleiste aufheben und mehrere Gruppen gleichzeitig einblenden. Was uns nicht so gut gefällt ist, dass sich die Seitenleiste innerhalb des Fensters öffnet und damit automatisch die Anzeige des Dokuments verkleinert. Über ein Symbol in der Symbolleiste wechselt man in den Lesemodus, bei dem nur noch das Dokument sowie eine sich einblendende Navigationsleiste sichtbar sind.
Erster Blick auf Acrobat X
Hauptfenster: Alle Werkzeuge sind nun übersichtlich in einer Seitenleiste aufgelistet und zu einzelnen Themenbereichen zusammengefasst.
Dokument bereinigen: Mit der Bereinigungsfunktion lassen sich alle Metadaten und nicht sichtbaren Elemente aus einem PDF entfernen.
Aktion erstellen: Mithilfe des Aktionsassistenten fügt man verschiedene Funktionen zu einem Arbeitsablauf zusammen.
Kein AFP-Server: Für die gemeinsame Arbeit im Netz lässt sich kein Netzwerkordner auf einem per AFP gemounteten Laufwerk verwenden.
Portfolio: Für das Portfolio gibt es eine neu gestaltete Ansicht mit erweiterten Gestaltungsfunktionen.
Leseansicht: In der Leseansicht verschwinden Symbol- und Seitenleiste und es blendet sich unten im Fenster ein Navigationselement ein.
Kommentare: Kommentarwerkzeuge und Kommentarliste findet man ebenfalls in der Seitenleiste, die Liste lässt sich zudem sortieren und filtern.
Reader Kommentare: Das Markierungs- und das Notizwerkzeug sind im Adobe Reader jetzt standardmäßig freigeschaltet.
Reader Lesenasicht: Die Leseansicht des Readers ist identisch mit derjenigen von Acrobat Pro.
Wechselt man in der Seitenleiste zu den Kommentaren, sind hier nicht nur die Kommentarwerkzeuge aufgeführt, sondern auch alle im Dokument eingefügten Anmerkungen. Diese lassen sich durchsuchen sowie nach verschiedenen Kriterien wie Art, Verfasser oder Datum sortieren und filtern. So behält man auch bei vielen Anmerkungen einigermaßen die Übersicht. Über die Seitenleiste lässt sich ein Dokument außerdem zur Überprüfung freigeben. Zur Auswahl stehen Acrobat.com sowie Server im lokalen Netz. Diese dürfen aber nicht per AFP angebunden sein, sondern nur über SMB. Das ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass AFP nur die Macs, nicht aber auch die Windows-Rechner verstehen. Letztere können zudem über Windows Sharepoint kommunizieren. Wie bisher gibt es weiterhin die Option, Dokumente zur Überprüfung per E-Mail zu versenden. Neu hinzugekommen ist außerdem die Funktion "Send Now", mit der man einen Link zu Dateien versenden kann, die dann auf Acrobat.com abgelegt werden, von wo sie der Empfänger der Nachricht herunterladen kann.
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