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Adobe Acrobat X Pro

14.01.2011 | 13:43 Uhr |

Acrobat ist das Schweizer Taschenmesser für die PDF-Bearbeitung, wobei Mac-Anwender auf einige Werkzeuge verzichten müssen

Vom Konvertieren in das PDF-Format bis hin zum Kommentieren von Dokumenten und zur Vorbereitung von PDFs für die Druckausgabe gibt es fast nichts, was sich nicht mit Acrobat Pro erledigen ließe. Dank der neu gestalteten Oberfläche ist die Bedienung deutlich einfacher geworden als bei den Vorgängerversionen, da nun die meisten Funktionen schnell über die Seitenleiste erreichbar und dort thematisch zusammengefasst sind. Die Möglichkeit, häufig benötigte Arbeitsschritte zu einer Aktion zusammenzufassen und dann mit einem Mausklick zu starten, erleichtert ebenfalls die tägliche Arbeit. Auch das Preflight und die Dateioptimierung lassen sich per Aktion erledigen.

Arbeitsgeschwindigkeit

Insgesamt legt das Programm im Test eine ordentliche Arbeitsgeschwindigkeit an den Tag. So klappt beispielsweise das Zusammenstellen von 270 Einzelseiten zu einer einzigen Datei mit knapp 400 MB problemlos, wenn auch nicht in Blitzgeschwindigkeit. Deutlich mehr Mühe hat Acrobat dann aber beim Preflight dieser Datei, was das System sogar dazu veranlasst zu melden, dass das Programm nicht mehr reagiert. Doch nach entsprechender Wartezeit ist auch diese Aufgabe erledigt. Der Bildschirmaufbau der Portfolios hat ebenfalls noch Spielraum für Optimierungen, ansonsten sind Portfolios nun dank Vorlagen mit wenigen Mausklicks zusammengestellt.

Nicht ganz zufrieden sind wir mit der Verarbeitung von Papiervorlagen, denn Acrobat arbeitet nur mit Scannern und Multifunktionsdruckern zusammen, die die TWAIN-Schnittstelle verwenden. Man muss darum Vorlagen in vielen Fällen zuerst mit Vorschau oder Digitale Bilder scannen und dann in Acrobat öffnen und weiter bearbeiten, das gelingt problemlos. Die Shareware Graphic Converter zeigt jedoch, dass es auch einfacher geht, denn dort lässt sich außer TWAIN auch Digitale Bilder direkt im Programm zum Scannen aufrufen. Sehr zufrieden stellend ist die Texterkennung in den eingescannten Papiervorlagen, die sich in unserem Test keine Blößen gibt.

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