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PDF2Office 2.0 Professional Edition

21.12.2004 | 11:14 Uhr |

Der nützliche PDF-Konvertierer bietet hohen Komfort, liefert aber wechselhafte Resultate.

Die auffälligste Neuerung gegenüber unserem ersten Test des Konverters (Macwelt 4/04) ist das Angebot, PDF-Dateien jetzt mittels eines im Microsoft Office-Ordner abgelegten Konvertertools direkt in Word zu öffnen und so das Ergebnis unmittelbar zu nutzen.

Öffnet man nach Installation des Tools eine neue Datei in Word, zeigt sich nun als weitere Dateiformat-Option der Eintrag "PDF file (Open via PDF2Office"). Das Konvertieren in Word klappt besonders mit kleineren Dokumenten gut, so weit die Software mit der spezifischen Formatierung (eingebettete Grafiken, Tabellen oder Fußnoten) zurechtkommt. Vor der Konvertierung ist im automatisch aufklappenden Menü zu entscheiden, ob eine eher inhaltliche Umsetzung sämtlicher im Dokument enthaltener Elemente wie Tabellen oder Umbrüche gewünscht ist oder ob man mehr Wert auf das ursprüngliche Seitenlayout legt. Auch eine Beschränkung auf das Extrahieren des Textes oder nur der Bilder ist möglich. Vor allem sehr lange Dokumente sollte man vorzugsweise im Vollprogramm von PDF2Office öffnen. Dort finden sich auch Optionen zur Stapelverarbeitung mehrerer Dokumente sowie weitere Zielformate, etwa HTML, Unicode, RTF oder Apple Works. Außerdem lassen sich die PDF-Seiten einzeln in einem Bildformat mit variablen Auflösungen ablegen. Ferner zeigt das Programm in verschiedenen wählbaren Qualitäten eine Vorschau der ausgewählten Datei, die sich freilich nur sehr langsam scrollen lässt. Wie schon bei der Vorgängerversion sind die Resultate recht unterschiedlich, aber tendenziell besser. Manchmal ist das ursprüngliche Layout auch bei sehr langen Dokumenten einschließlich Tabellen gut erhalten, doch besonders bei PDF-Dokumenten, die ursprünglich aus einem Layout-Programm stammen, ist einiges an Nachbearbeitung nötig. Mit geschützten Dokumenten kommt PDF2Office nach wie vor nicht klar. Letztlich hilft nur ein Experimentieren mit den verschiedenen Optionen, bis man ein brauchbares Resultat erreicht. Dann ist man in vielen von uns getesteten Fällen gut bedient.

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