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Pantone Colorvision Spyder2

07.03.2005 | 13:56 Uhr |

Dank eines Aufsatzes lässt sich der Spyder 2 an Flachbildschirmen und an Röhrenmonitoren verwenden, die Software ist einfach zu bedienen.

Dank einfach zu bedienender Software ist das Profilieren von Monitoren inzwischen auch für Anwender machbar, die keine vertieften Kenntnisse des Farbmanagements aufweisen. Auch das zum Spyder 2 gehörende Programm macht hier keine Ausnahme. Zuerst gibt man an, ob man einen Flachbildschirm (LCD) oder einen Röhrenmonitor (CRT) profilieren möchte und legt anschließend den Zielwert für Gamma und Weißpunkt fest. Die Software bietet sechs Kombinationen der beiden Werte an. Eigene Eingaben sind nicht möglich, da die in der Hilfe beschriebene Taste "Neu" nicht vorhanden ist.

Je nach Monitortyp und den am Monitor und in der Monitorsoftware verfügbaren Einstelloptionen setzt man nun Kontrast und Helligkeit auf die Werkseinstellungen zurück beziehungsweise bestimmt visuell mit Hilfe von Testfeldern die Weiß- und die Schwarzluminanz. Zum richtigen Positionieren des Messgeräts, das sich durch einen Aufsatz zwischen LCD- und CRT-Betrieb umstellen lässt, wird ein Fenster eingeblendet. Verfügt der Bildschirm über Regler zur RGB-Einstellung, erfolgt eine Zwischenmessung, um den Pegel anhand eines Testbilds zu korrigieren. Anschließend erfolgt dann der eigentliche Messvorgang, der gute 15 Minuten benötigt.

Ist das Profil erstellt, muss man dieses benennen, es wird von der Software im Ordner "Library > Colorsync > Profiles" abgelegt und für das System aktiviert, also nicht wie bei anderen Lösungen im Privatordner des jeweiligen Anwenders. Zum Schluss kann man sich anhand eines eingeblendeten Testbilds die Situation ohne und mit der Profilierung anzeigen lassen.

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