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Photoshop-Würze

28.02.2008 | 13:32 Uhr |

Mit Version CS3 hat Adobe mal wieder die Plug-in-Schnittstelle geändert; auch die Einführung von Intel-Macs drehte einigen älteren Zusatzmodulen den Hahn ab. Macwelt testet 12 neue Plug-ins, die sich mit Photoshop CS3 und Intel-Macs verstehen.

Als ob Photoshop nicht genügend Funktionen an Bord hätte, die Zusatzmodule-Industrie blüht auch mit der zehnten Programmversion des Bildbearbeitungsklassikers weiter. Nur haben sich die Rahmenbedingungen mal wieder geändert. Die Zusatzmodule laufen als meist eigenständige Programme, die im Prinzip nur aus Photoshop aufgerufen werden und ihre Ergebnisse dann an das „Mutterschiff“ zurücksenden. So müssen auch die Plug-ins in Universal Binary programmiert sein, um auf Intel-Macs glatt zu funktionieren.

Viele ältere Zusatzmodule erfüllen diese Anforderungen nicht und lasssen sich wegen der etwas geänderten Schnittstelle zu Photoshop CS3 auch nicht mehr auf Power-PC-Macs einsetzen – zumindest nicht mit der aktuellen Photoshop-Version. Ärgerlich zum einen (siehe Info am Ende des Artikels zu den Scanner-Plug-ins), aber auch zum Vorteil, wenn die Zusatzmodule auch die neuen Möglichkeiten ausnutzen.

Zu diesen zählt die prinzipielle SmartFilter-Fähigkeit, die Zusatzmodulprogrammierer ihren aktuellen Versionen verpassen können. Nicht alle aktuellen Zusatzmodule haben diese Smart-Filter-Fähigkeit erhalten, von den 12 getesteten Plug-ins ist dies gerade mal die Hälfte. An der Komplexität der Zusatzmodule kann es nicht liegen. Wünschenswert wäre es dennoch für alle neuen Zusatzmodule, die sich in Photoshops Filtermenü einreihen. Getestet haben wir übrigens auf Intel-Macs und mit den Mac-OS-Versionen 10.4.11 und 10.5.1.

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