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Photoshop unter der Lupe

06.07.2007 | 13:00 Uhr |

Die Fortentwicklungen, Anpassungen und neuen Spezialisierungen von Photoshop CS3 sind nicht überraschend neu, sondern eine gute und konsequente Weiterentwicklung der Software.

Neue Ordnung: Die Photoshop-Paletten sind nun auch platzsparend im Icon-Modus darstellbar.
Vergrößern Neue Ordnung: Die Photoshop-Paletten sind nun auch platzsparend im Icon-Modus darstellbar.

Die geänderte Oberfläche von Photoshop mag ein wenig täuschen – so ganz anders ist Photoshop in Version CS3 nicht. Die grundlegende Neuordnung der Paletten schafft vielmehr mehr Raum für die Arbeitsfläche des Photoshopplers – das Bild selber. Einen umfassenden Eindruck konnte man sich schon während der öffentlichen Betaphase verschaffen (siehe dazu auch Marginalie Seite 65 ). Wer die Beta installiert hatte, wird sich bereits an die neue Ordnung der Paletten gewöhnt haben. Keine größeren Überraschungen zeigen sich auch mit der finalen deutschen Version, die seit Mitte Juni im Handel ist. In der Standardversion hat sich der Funktionsumfang gegenüber der Beta praktisch nicht geändert, nur die zusätzlichen Spezialfunktionen der Extended-Version (siehe Kästen auf Seiten 66 und 67) waren in der Beta nicht präsent.

Photoshop CS3 läuft nun nativ auf Intel-Macs und darin steckt ein großer Teil der Entwicklungsarbeit an dieser Version. Art und Anzahl der neuen Funktionen und Funktionsverbesserungen mussten darunter aber nicht leiden und die Entwickler haben jeden Anwendungsbereich mit Novitäten bedacht. Vieles ist jedoch unter dem Aspekt der Evolution zu betrachten, etwa Verbesserungen bestehender Funktionen, die weitere Entwicklung der nicht destruktiven Bildbearbeitung oder sogar einige kleine Anleihen beim neuesten Mitglied der Photoshop-Familie, dem Fotografenprogramm Photoshop Lightroom (siehe auch Macwelt 6/2007, Seite 66).

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