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Planon Docupen R700

06.04.2005 | 12:58 Uhr |

Hinter dem Docupen R700 steckt eine gute Idee: allzeit bereit sein für einen raschen Scan überall, die Ergebnisse sind jedoch unbefriedigend.

Ersteindruck: Nicht sehr einladend präsentieren sich die gescannten Dokumente im Kontrollzentrum. Erst nach dem Transfer in ein kompatibles Programm erkennt man mehr.
Vergrößern Ersteindruck: Nicht sehr einladend präsentieren sich die gescannten Dokumente im Kontrollzentrum. Erst nach dem Transfer in ein kompatibles Programm erkennt man mehr.
© 2015

Bei einem Geschäftstreffen im Restaurant möchte man gerne mal ein Dokument digital festhalten, oder in einem auswärtigen Büro, wo kein Flachbettscanner zur Verfügung steht, oder auch für private Zwecke, etwa in der Küche der Gastgeber ein Rezept digital speichern. Hierzu verspricht der Docupen R 700 von Planon Abhilfe. Seit kurzem steht ein Mac-Treiber zur Verfügung, der die Verbindung per mitgeliefertem USB-Kabel zum Handscanner per Twain-Schnittstelle ermöglicht. Ein zweiter Treiber sorgt für die Darstellung der gescannten Dokumente in einem Verwaltungsfenster mit wenigen Funktionen. Dieses öffnet sich nur bei Anforderung der Scans über ein Twain-kompatibles Programm wie Photoshop Elements 3, Graphic Converter oder auch MS Word.

Bei letzterem führt der Importversuch im Test regelmäßig zum Absturz. Mit den Grafikprogrammen dagegen gibt es kein Problem. Erst nach dem Transfer in eines dieser kompatiblen Programme sieht man den Erfolg der Abtastversuche. Trotz größter Mühe und mit viel Übung wollten uns keine wirklich überzeugenden Ergebnisse gelingen. Einfache Textseiten sind zwar hinreichend lesbar, doch da der Scanner bei wahlweise 100 oder 200 dpi nur Schwarzweiß und keine Graustufen unterstützt, ist die Qualität bei etwas komplexeren Vorlagen arg begrenzt, von Fotos ganz zu schweigen. Die technische Handhabung des Handscanner ist prinzipiell einfach, aber praktisch ist man beim Scannen häufig zu schnell oder zu langsam oder zieht den Stift nicht ganz gerade über die Vorlage, schon ist das Resultat sehr mäßig. Ohnehin eignen sich nur glatte Dokumente für einen vernünftigen Scan.

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