997528

Plug-ins für Apertures

15.07.2008 | 13:21 Uhr |

Apple hat in seinem jüngsten Update von Aperture vor allem Importfähigkeiten und die Decodierung von RAW-Daten verbessert. Vor allem die unterschiedlichen Möglichkeiten, Fotos zu veröffentlichen, scheinen Entwickler zu einer Verbesserung von Apples Fotosoftware zu reizen.

Apple Aperture 2 iMac mit Präsentations-Modus
Vergrößern Apple Aperture 2 iMac mit Präsentations-Modus
© Markus Schelhorn
Eingeklinkt: Die hier vorgestellten Export-Plug-ins installieren sich ganz ordentlich im Menü Ablage > Exportieren von Aperture.
Vergrößern Eingeklinkt: Die hier vorgestellten Export-Plug-ins installieren sich ganz ordentlich im Menü Ablage > Exportieren von Aperture.

Auch für Apples Fotosoftware Aperture gibt es mittlerweile einige Erweiterungen. Die meisten Plug-in-Entwickler haben sich um Ergänzungen der Exportfunktion bemüht und bestätigen damit indirekt, dass Aperture tatsächlich in erster Linie eingesetzt wird, um den Foto-Workflow zu organisieren. Mit dem passenden Plug-in kann Aperture Fotos mit Rändern versehen, mit Überblendungen an Apple Final Cut Pro übergeben, Flickr versorgen, an FTP- und SFTP-Server exportieren oder Gmail ansprechen - all dies läuft zumindest in Aperture 2.1 fast unbemerkt im Hintergrund ab, um dem Benutzer Zeit zu sparen.

Von Apertures Exporttätigkeiten merkt man unter Umständen erst einmal nichts. Manchmal erhält man sogar eine abschließende Statusmeldung des aktiven Export-Plug-ins, obwohl Aperture mit dem Export noch gar nicht fertig ist. Besonders auf portablen Macs kann das zu Problemen führen. Bevor man die Netzwerkverbindung trennt oder versucht, das Programm zu beenden, sollte man daher einen Blick auf Apertures Statusleiste werfen. Ein Klick auf das Symbol "Exportieren..." öffnet das Fenster der Aktivitätsanzeige, in dem man den Fortschritt des aktuellen Vorgangs ablesen kann.

Dieser Test von Aperture-Plug-ins zeigt eines klar und deutlich. Es gibt einige sehr hochwertige Aperture-Plug-ins wie Reinhard Uebels Border FX oder die Plug-ins von Connected Flow und Übermind. Andererseits machen leider auch ein paar wenige unerfreuliche Ausnahmen auf sich aufmerksam. Dazu zählt sicher das kos-tenlose Plug-in Yousendit, das nur dazu dient, den Bedarf für die vergleichsweise teuren Bildersharing-Dienste des Herstellers anzukurbeln. Ein genauer Blick vorab ins Kleingedruckte ist da sicherlich eine gute Idee.

0 Kommentare zu diesem Artikel
997528