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Powermac G5 1,8/2,0 GHz

25.06.2004 | 13:19 Uhr |

Modellpflege gehört bei Apple zum jährlichen Pflichtprogramm. Überraschungen bleiben diesmal bei den kleineren Modellen aus, während das neue Prachtstück noch nicht zum Macwelt-Test antreten konnte.

Spannend sind sie ja schon, die legendären Update-Tage bei Apple. Plötzlich sind die Online-Stores des iMac-Erfinders rund um den Erdball nicht mehr erreichbar, die Fans, die anscheinend den ganzen Tag die Apple Stores beobachten, melden jeden Aussetzer. Irgendwann ist Apple dann mit dem Update des Produktkatalogs fertig. Dann darf jeder Mensch nachsehen, was sich an der Mac-Front so getan hat. Anfang Juni waren die Powermacs mal wieder an der Reihe, und siehe da: Steve Jobs’ versprochene 3-GHz-G5-Rechner zum angebrochenen Sommer 2004 sind einfach nicht existent.

In der Einstiegsklasse mit 1,8 GHz lässt sich der G5 nur noch mit bis zu 4 GB Speicher bestücken.
Vergrößern In der Einstiegsklasse mit 1,8 GHz lässt sich der G5 nur noch mit bis zu 4 GB Speicher bestücken.
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IBMs G5-Prozessor mit dem Codenamen "Power PC 970" hat in der neuesten Generation ein Problem: Den Sprung von 130 auf 90 Nanometer Strukturgröße haben sich die Techniker etwas einfacher vorgestellt. Derzeit sind die neuen G5-Modelle mit je zwei Prozessoren mit 1,8 beziehungsweise 2,0 GHz noch mit dem 130-nm-G5 ausgerüstet, lediglich die Spitzenvariante mit 2,5 GHz und Flüssigkeitskühlung greift auf die 90-nm-CPU zurück. Ein Blick in das Interieur der neuen G5-Macs offenbart keine großen Unterschiede zur ersten Generation. Zwar haben die großen Prozessor-Kühlkörper eine etwas andere Form, ansonsten wirkt alles wie gehabt: aufgeräumt, durchdacht und edel. Nachdem der kleinste Dual-G5 mit 1,8 GHz nun die Eingangsebene in die 64-Bit-Welt darstellt, hat Apple in dieser Preisklasse auf dem Mainboard ordentlich aufgeräumt. Statt acht DDR400-Slots gibt es beim 1,8-GHz-Powermac lediglich vier Halterungen für RAM-Bausteine, womit sich das Gerät auf maximal 4 GB Hauptspeicher ausbauen lässt. Ebenso bleiben den beiden Profi-Macs (2,0 und 2,5 GHz) die PCI-X-Erweiterungen vorbehalten. Was allerdings nicht weiter störend ist, denn PCI-X-Karten sind vor allem im Server-Bereich von Interesse, beispielsweise zur Fibre-Channel-Anbindung von RAID-Modulen oder für schnelle Gigabit-Ethernet-Adaptern.

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