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Pretec DigiBank

29.11.2004 | 14:53 Uhr |

Ein mobiles Speicherkarten-Backup bietet Pretec mit seiner DigiBank, die sich auch am Mac problemlos nutzen lässt.

von Andreas Roeschies

Der kleine Kasten enthält Platz für eine 2,5"-Platte und verfügt über Slots für Speicherkarten, die per Knopfdruck auf die Platte kopiert werden. Ein Akku ermöglicht das Backup unterwegs, ein großes Display informiert den Benutzer. Am Mac lassen sich Speicherkarten oder die Festplatte per USB 2.0 auslesen.

Problemloses Backup unterwegs

Die Bedienung ist denkbar einfach: Mit dem Select-Knopf wählt der Benutzer die zu sichernde Speicherkarte aus und die Copy-Taste startet die Datensicherung. Praktisch: Mehrere eingelegte Karten (zum Beispiel Compact Flash und Memory Stick) sichert das Gerät auf Wunsch direkt hintereinander. Während des Kopierens gibt das Display darüber Auskunft, wieviel Prozent der Speicherkarte bereits auf die Platte gelangt sind. Für den Test haben wir die neue Seagate-Platte Momentus 5400.2 mit 100 GByte Kapazität eingebaut. Obwohl diese Platte eigentlich eine sehr gute Performance bietet ist, dauert die Sicherung einer schnellen 1-GB-Karte im Test lange 21 Minuten. Auch am Mac ist das Auslesen der Karte mit 18 Minuten langsam, während Festplattenzugriffe sehr schnell ablaufen. Die gleiche Datenmenge von 1 GByte vom Mac auf die Platte zu kopieren (oder umgekehrt) war in jeweils rund zwei Minuten erledigt. Das Auslesen eines 256MByte großen Memory Sticks dauerte gar 9:40 Minuten. Der Akku hält rund 50 Minuten, was je nach Speicherkarte für 2,3 GByte (schnelle CF-Karte) oder 1,2 GByte (Memory Stick) reicht. Aufladen lässt er sich sowohl mit dem Netzteil (100-240 Volt) als auch über USB. Vermisst haben wir im Standalone-Modus eine Anzeige des freien Speichers auf der Festplatte.

Da die Festplatte mit FAT32 formatiert werden muss und die DigiBank über keine Formatierungsfunktion verfügt, ist zur Initialisierung ein Windows-PC erforderlich. Danach funktioniert das Gerät am Mac problemlos und ohne Treiberinstallation. Schwierigkeiten gab es nur mit sehr langen Dateinamen; kurze Namen, wie sie Digitalkameras schreiben, bereiteten im Test keine Probleme.

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