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Print Capture 4.1

14.12.2004 | 13:25 Uhr |

Einen Überblick über alle Druckaufträge verspricht Capture Works mit seiner Netzwerk-Anwendung Print Capture.

Neuer Kunde: Neue Kunden lassen sich schnell eintragen
Vergrößern Neuer Kunde: Neue Kunden lassen sich schnell eintragen
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Das Programm zeichnet sämtliche Postscript-Druckaufträge einschließlich zahlreicher Informationen auf, sodass es später ein Kinderspiel ist, herauszufinden, für welchen Kunden wie viel gedruckt wurde. Das Programm richtet sich hauptsächlich an Grafikbetriebe.

Kostenkontrolle dank Budgets

Die Software besteht aus einer Server- und einer Client-Komponente sowie einem Kommunikationsteil, der auf dem Server läuft. Auf diesem muss der Administrator auch die zahlreichen Grundeinstellungen vornehmen. Dazu zählt unter anderem die Benutzerliste, in die alle Anwender eingetragen werden müssen, die drucken dürfen. Eine Übernahme aus der Userliste bei Mac-OS X Server oder aus dem Adressbuch ist leider nicht möglich. Ein wichtiger Aspekt in der Konfiguration besteht aus der Liste der Kunden, der Projekte und der einzelnen Aufträge. Weiterhin lassen sich Abgabetermine, Budgets, Kostenkategorien inklusive der jeweiligen Kosten festlegen. Die Kosten werden wahlweise nach Druckjob-Größe oder per Quadratmeter berechnet. Schließlich muss der Administrator Installationspakete die Clients erstellen.

Sobald ein Benutzer einen Postscript-Drucker verwendet, erscheint ein Abfrage-Fenster, indem der User Angaben zum Kunden und zum Projekt machen kann - oder je nach Konfiguration machen muss. Sodann werden diese Daten an die Serverkomponente geschickt, welche die interne Datenbank aktualisiert. Wahlweise leitet der Server die Daten automatisch an eine Filemaker Pro- oder SQL-Datenbank weiter. Zum Eintragen von Nicht-Postscript-Druckjobs muss der Benutzer die Client-Software per Hand aufrufen.

Die Verwaltungs-Software ermöglicht neben der Konfiguration die Abfrage nach diversen Aspekten, beispielsweise Einzelheiten über einzelne Druckjobs und eine Übersicht über Aufträge. Weil die Serversoftware auch das separat erhältliche Programm Job Capture verwaltet, sind viele Einstellungen und Berichte sind für Print Capture daher ohne Belang. Das kann die Einarbeitung erschweren. Probleme ergaben sich im Test nicht. Ein Assistent hilft bei der Erstkonfiguration, sodass diese in einer Stunde erledigt ist - sofern die Daten über alle Kunden, Projekte, Drucker und Druckkosten vorliegen. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Berichte, weil das Handbuch diese nur knapp erklärt. Besonders einfach zu bedienen ist die Client-Software, weil diese praktisch nur aus dem Dialog zur Eingabe von Druckjob-Daten besteht und dieser Dialog automatisch beim Drucken auftaucht. Gefallen hat uns, dass es eine Windows-Version gibt, sodass auch Aufträge von PCs erfasst werden können. Handbuch und Software gibt es leider in englischer Sprache. Zum Testen gibt es eine 21-Tage-Demoversion.

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