1233558

Test Onnto RC-M4QJ

19.10.2011 | 17:17 Uhr |

Als kleiner Tower in silber und weiß kommt das Onnto RC-M4QJ daher. Darin ist Raum für vier 3,5"-Festplatten.

Anschluss findet das RAID über Firewire 400 und 800 , eSATA und USB 2.0. Die Bestückung mit Festplatten erfolgt sehr einfach von oben. Dazu werden die mitgelieferten Handgriffe mit den Festplatten verschraubt und eingeschoben. Die Schraubenköpfe dienen dabei als Gleitknöpfe in den Schienen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der nur über eine mitgelieferte Software konfiguriert werden kann, ist bei der neuen Version ein Display mit vier Bedienknöpfen dazu gekommen. Über das Display lassen sich die RAID-Modi 0 und 5 und eine Kombination aus 1 und 0, sowie SPAN und CLONE einstellen. Über die Software RAID Master kann man auch eine Email-Warnung einstellen, ein zusätzliches Sicherungslaufwerk (Spare) für RAID 1 und 5 anlegen oder ein Firmwareupdate durchführen.

Interessant sind die Konfigurationen RAID 1+0 und CLONE. Bei CLONE werden analog zum RAID 1-Modus die Daten auf weitere Festplatten gespiegelt - nur mit dem Unterschied, dass man gleichzeitig auf drei oder vier Festplatten spiegeln kann. Ebenso kann man eine einzelne Festplatte dem RAID entnehmen, um diese beispielsweise als Einzelfestplatte mit den enthaltenen Daten an einem anderen Rechner einzusetzen. Der Modus RAID 1+0 ist eine Kombination aus RAID 0 mit maximaler Geschwindigkeit und RAID 1, bei dem die Daten gespiegelt werden. Jeweils zwei Festplatten im RAID 1 werden als einzelne Laufwerke vom RAID 0-Modus angesprochen.

Die Datenraten können voll überzeugen, egal in welchem Modus, liegen sie am USB2.0 für Schreiben und Lesen um die 37MB/s. Auch bei Firewire 800 liegen sie bei sehr guten Werten mit 72MB/s für das Schreiben und 81MB/s für das Lesen. Die Werte in Verbindung mit RAID 0 liegen um circa 1MB/s höher.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1233558