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Rapid Weaver 3.2

13.03.2006 | 16:13 Uhr |

Das Internet hat im Zuge seiner Kommerzialisierung und Politisierung einiges vom Flair des für jedermann offenen, freien Netzes verloren. In einem jedoch gestaltet es sich heutzutage wesentlich zugänglicher, denn auch technisch weniger versierte Internet-User vermögen mit wenigen Klicks ihre eigene Homepage online zu stellen.

Hingucker: Mit gut gemachten Vorlagen sorgt Rapid Weaver für Aufmerksamkeit. Leider sind nicht alle Elemente frei gestaltbar, wie das Macwelt-Logo oben links.
Vergrößern Hingucker: Mit gut gemachten Vorlagen sorgt Rapid Weaver für Aufmerksamkeit. Leider sind nicht alle Elemente frei gestaltbar, wie das Macwelt-Logo oben links.

Mit Rapid Weaver 3.2 hat man sogar komplexere Sites inklusive Navigationsmenü, RSS-Feeds, Flash-Diashows, Formularen und Podcasts mit relativ wenig Aufwand erstellt und kann die fertige Homepage via integriertem FTP-Client direkt zu einem vorhandenen .Mac- oder FTP-Server hoch laden - das bleibt auf jeden Fall ein Vorzug gegenüber dem auf das eigene Online-Angebot zugeschnittenen iWeb von Apple. Der auf dem CSS-Standard und XHTML basierende Website-Gestalter Rapid Weaver hat sich dabei aus seinen schlichten Anfängen unseres ersten Tests (siehe Macwelt 9/2004) zu einem veritablen WYSIWYG-Webeditor gemausert, der 27 ansprechende Themen vorinstalliert mitbringt, die sich per Mausklick mit Text und Bildern ineinander umwandeln lassen. Im Web kursieren eine ganze Reihe kostenpflichtiger Zusatzangebote, die das Repertoire der Software deutlich erweitern. Ein Wermutstropfen ist freilich, dass der Hersteller Themen früherer Versionen – etwa das Matrix-Motiv unseres ersten Tests – kommentarlos durch andere ersetzt und die älteren Vorlagen nicht mehr unterstützt. Ärgerlich, wenn man seine Homepages in den vergangenen Stilen gebaut hat.

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