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Reiseführer "Kalifornien - Süd 2004"

08.12.2003 | 12:59 Uhr |

Weihnachten ist nah - wer jetzt immer noch über die richtigen Geschenke für die liebe Verwandtschaft grübelt, dem kann geholfen werden: Beispielsweise mit einem Reiseführer auf CD-ROM.

Der neue 2004er Reiseführer beschäftigt sich sowohl mit den großen Städten und Stränden im Süden des "Golden State" - nämlich Los Angeles und San Diego - aber auch mit berühmten Nationalparks wie Death Valley und Joshua Tree. Außerdem gibt es noch ein Kapitel über die skurrile Spielerstadt Las Vegas.

Installation und Oberfläche

Da der Reiseführer im Webbrowser Safari unter Mac OS X geöffnet wird, gibt es keine Probleme mit der Installation: Alles läuft komplett von CD. Für Macs mit langsameren CD-Laufwerken empfiehlt sich gegebenenfalls, die knapp 400 MByte auf die Festplatte zu kopieren, damit die Dateien (vor allem die Videos) schneller geladen werden. Die Texte und Bilder werden im Safari angezeigt, für die Videos wird Quicktime nachgeladen.

Die Oberfläche sieht sehr geordnet aus: Wie gewohnt sind auf der linken Bildseite die einzelnen Orte und Sehenswürdigkeiten jeweils nach Kapiteln sortiert aufgelistet. Per Klick werden die Ortsbeschreibungen samt Fotos im rechten Fenster angezeigt. Am oberen Rand der Seite ist eine kleine Fotoleiste, die zu einer Reihe von Seiten mit ergänzenden Infos führt, so zum Beispiel zu Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants oder einer interaktiven Übersichtskarte der gewählten Gegend. Die Kapitel sind zudem farbig hinterlegt - die Wüstengegenden haben einen sandbraunen, die Gebirge einen grünen und die Strände schließlich einen blauen Hintergrund. Das erspart den Blick auf den Wetterbericht und trägt zur Übersichtlichkeit bei.

Lockerleichte Texte

Das südliche Kalifornien wurde in insgesamt 13 Kapitel aufgeteilt. Die Mehrheit der Kapitel beschäftigt sich mit dem, wofür dieser US-Staat so berühmt ist: Die Strände - und natürlich das, was es in diesen Gegenden außerdem zu sehen gibt. Die Texte sind locker geschrieben und angenehm zu lesen, und die insgesamt an die 200 Fotos wurden so verteilt, dass es fast zu jeder Sehenswürdigkeit Anschauungsmaterial gibt. So kann man schon im Vorfeld entscheiden, welcher Ort einen Besuch wert ist und welchen man besser links liegen lässt.

Wer regelmäßig im Internet surft, der wird keine Probleme mit der Bedienung haben: Über die Kapitelübersicht, den Landkarten oder dem Index lässt sich jeder Ort schnell ansteuern. Zusätzlich gibt es immer wieder Internetlinks, die die Homepages der besprochenen Museen, Naturparks, Restaurants oder Hotels in einem neuen Fenster öffnen. So kann man bereits vor der Reise den Menüplan festlegen oder den Platz in der Jugendherberge reservieren. Ein wenig vermissen wir allerdings eine Volltextsuche, wenn auch diese durch den ausführlichen Index zum großen Teil wieder wettgemacht wird. Schön wäre vielleicht auch noch gewesen, wenn man sich die Texte vorlesen lassen könnte. Allerdings ist die Schriftart groß genug, dass man auch bequem mit dem iBook vor dem Einschlafen noch ein wenig schmökern kann.

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