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Kompendium der Mediengestaltung Digital und Print

16.10.2009 | 12:44 Uhr |

Ein Standardwerk aus dem Springer-Verlag sollte keinem Schüler, Studenten, Absolventen oder Lehrer der Mediengestaltung fehlen. Besonders beeindruckt seine zweifache Verwendbarkeit als Nachschlage- und Lehrwerk.

Kompendium Mediengestaltung
Vergrößern Kompendium Mediengestaltung

Das Kompendium der Mediengestaltung führt in das Fachwissen der Mediengestaltung in den Bereichen Print und Nonprint ein. Die große Stoffmenge ist in zwei Bänden: Konzeption und Gestaltung (mit 877 Seiten) und Produktion und Technik (mit 943 Seiten) aufgeteilt. Die Bände gibt es einzeln als auch zusammen zu einem reduzierten Betrag.

Das Kompendium berücksichtigt nicht nur "die Rahmenpläne, Studienordnungen und die Prüfungsanforderungen der Ausbildungs- und Studiengänge", sondern eignet sich auch tatsächlich "als Lehr- und Arbeitsbuch in Schule, Fachschule und Hochschule sowie zum Selbststudium".

Beschränkt auf das Wesentliche und ohne abzuschweifen erläutern die Autoren die Themen Grundlagen der Gestaltung, Typografie, Layout und Gestaltung, Bild- und Filmgestaltung, Zeichen und Grafik, Webdesign, Visuelles Marketing, Präsentation, Medienrecht, Medienkalkulation, Produktionsmanagement, Medientechnik, Informationstechnik, Optik, Farbe, Digitalfotografie, Bildverarbeitung, PDF, Database Publishing, Drucktechnik, Webtechnologien und Audiovisuelle Medien.

Zwei Aufgaben erfüllt das Kompendium: Der Leser eignet sich den Stoff an und nutzt es als Nachschlagewerk. Hierbei helfen neben dem ausführlichen Inhaltsverzeichnis auch die Farbcodes für die Kapitel und das Stichwortverzeichnis. Querverweise an den Rändern geben eine zusätzliche Hilfestellung. Zur Erfolgskontrolle im Selbststudium oder auch als Grundlagen für Klausuren schließt jedes Kapitel mit Aufgaben ab. Für den Einsatz im Unterricht fehlen jedoch eine PDF-Version und Materialien für die Erstellung von Arbeitsblättern, die den Lehrer im Unterricht unterstützen können.

Grundwissen gut vermittelt

Die drei Autoren verstehen es, die Medientechnik auf die wichtigsten Punkte zu konzentrieren und schaffen doch ein Werk, welches einen sehr guten Überblick und das Grundwissen vermittelt. Gute und verständliche Erklärungen mit exzellenten Abbildungen bringen den Lesern die Themengebiete sehr gut nah. Diese Abbildungen sind nicht einfach nur Beiwerk, sondern dienen auch zur visuellen Zusammenfassung und steigern so das Verständnis.

Erst wem dieser Überblick nicht mehr reicht, kann beispielsweise bei Themen wie CSS, HTML oder PDF zu spezialisierter Literatur greifen. Bei vielen anderen Kapiteln, wie beispielsweise der Netztechnologie, Optik oder Grundlagen der Gestaltung, benötigt man eigentlich keine Zusatzliteratur

Das Kompendium empfehlen wir daher uneingeschränkt jedem Interessierten, insbesondere Schülern, Studenten und Lehrern.

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