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Guitar Rock Tour: Guitar Hero für das iPhone im Test

05.12.2008 | 11:28 Uhr |

Mit Guitar Rock Tour kommt ein Spiel im Stile von Guitar Hero oder Rock Band auf das iPhone und den iPod Touch. Wir haben die virtuelle Gitarre umgeschnallt und gehen auf Tour.

Rockstar zu sein ist der Kindheitstraum vieler. Dies erklärt vermutlich auch die hohe Beliebtheit von Spielen wie Guitar Hero oder Rock Band. Mit Guitar Rock Tour kommt ein Klon dieser derzeit beliebten Musikspiele auch auf das iPhone. Der Spieler wählt zwischen verschiedenen Rock- und Indie-Klassikern, zwischen Gitarre oder Schlagzeug. Hier kann man entweder sofort loslegen oder eine Karriere starten, um rockend die Welt zu erobern und sich von der Garage bis in die Stadien zu spielen.

Guitar Rock Tour ist ein Guitar-Hero-Klon
Vergrößern Guitar Rock Tour ist ein Guitar-Hero-Klon

Guitar Rock Tour wird per Touchscreen gesteuert. Wie bei den bekannten Vorbildern beschränkt sich die virtuelle Gitarre auf vier statt der üblichen sechs Seiten. Die Töne bewegen sich auf den Spieler zu, im richtigen Moment muss man die entsprechende Seite drücken, sonst gibt es fiese Misstöne. Grundsätzlich gibt es lange und kurze Töne. Den Anschlag mit der rechten Hand muss man hier im Gegensatz zu Guitar Hero nicht simulieren, man greift lediglich die Töne der linken Hand.

Beliebtes Spielprinzip

Die Aufmachung des Spiels ist Kennern der bekannten Videospiele vertraut: Das Griffbrett, die Band, die im Hintergrund rockt und das Publikum, das bei guter Performance jubelt, bei schiefen Tönen kräftig buht. Verspielt sich der Nachwuchsrocker auf seinem iPhone, setzt die Gitarrenspur aus oder lässt unschöne Fiep- oder Quietschgeräusche hören. Auch dies stammt von Guitar Hero und lässt den Spieler jeden Misston sofort bereuen.

Spielt man fehlerfrei, steigen die Punkte schnell in die Höhe und es gibt zusätzliche Boni. Spezielle "Power-Sequenzen" füllen die Power-Anzeige. Ist diese voll, kann man einen Gitarren-Schalter für Spezial-Aktionen umlegen. Dies sorgt für Showeffekte und bringt zusätzliche Bonuspunkte. Wer sich eher der Rhythmusfraktion zugehörig fühlt, der kann bei Guitar Rock Tour auch Schlagzeuger werden, statt die Saiten schwingen zu lassen. Die Umsetzung der Drums wirkt hier jedoch weniger intuitiv wie bei der Gitarre. Obwohl es hier nur drei statt vier Steuertasten gibt, kommt man hier viel schneller aus dem Takt und erntet Buhrufe bis hin zum Konzertabbruch. Möglicherweise spielt hier auch die leichte Verzögerung des Touchscreens eine besonders große Rolle.

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