Rockstar-Gefühl auf dem iPhone
Guitar Rock Tour: Guitar Hero für das iPhone im Test
Mit Guitar Rock Tour kommt ein Spiel im Stile von Guitar Hero oder Rock Band auf das iPhone und den iPod Touch. Wir haben die virtuelle Gitarre umgeschnallt und gehen auf Tour.
Rockstar zu sein ist der Kindheitstraum vieler. Dies erklärt vermutlich auch die hohe Beliebtheit von Spielen wie Guitar Hero oder Rock Band. Mit Guitar Rock Tour kommt ein Klon dieser derzeit beliebten Musikspiele auch auf das iPhone. Der Spieler wählt zwischen verschiedenen Rock- und Indie-Klassikern, zwischen Gitarre oder Schlagzeug. Hier kann man entweder sofort loslegen oder eine Karriere starten, um rockend die Welt zu erobern und sich von der Garage bis in die Stadien zu spielen.
Guitar Rock Tour wird per Touchscreen gesteuert. Wie bei den bekannten Vorbildern beschränkt sich die virtuelle Gitarre auf vier statt der üblichen sechs Seiten. Die Töne bewegen sich auf den Spieler zu, im richtigen Moment muss man die entsprechende Seite drücken, sonst gibt es fiese Misstöne. Grundsätzlich gibt es lange und kurze Töne. Den Anschlag mit der rechten Hand muss man hier im Gegensatz zu Guitar Hero nicht simulieren, man greift lediglich die Töne der linken Hand.
Beliebtes Spielprinzip
Die Aufmachung des Spiels ist Kennern der bekannten Videospiele vertraut: Das Griffbrett, die Band, die im Hintergrund rockt und das Publikum, das bei guter Performance jubelt, bei schiefen Tönen kräftig buht. Verspielt sich der Nachwuchsrocker auf seinem iPhone, setzt die Gitarrenspur aus oder lässt unschöne Fiep- oder Quietschgeräusche hören. Auch dies stammt von Guitar Hero und lässt den Spieler jeden Misston sofort bereuen.
Guitar Rock Tour
Schon das Introvideo versprüht Rockstar-Atmosphäre
Das Prizip und die Grafik erinnern stark an Guitar Hero
Tippen statt Tasten drücken, das ist der Hauptunterschied zum Vorbild
Im Hauptmenü kann man sofort loslegen oder eine neue Karriere starten
Mehrere schrullige Charaktere stehen für die Karriere zur Auswahl
Eine simple Story hält den Karrieremodus zusammen: Von der Garage in die weite Welt
Die Locations ändern sich mit der Zeit
Mit der Zeit werden die Auftritte immer größer
So entwickelt sie die namensgebende Tour
Vorraussetzung: Man übersteht die Auftritte ohne viele Fehler
Der Fortschritt. Insgesamt gibt es drei Stufen
Auch Schlagzeuger kann man auf Wunsch werden
Im höchsten Schwierigkeitsgrad wird es mitunter sehr knifflig
Spielt man fehlerfrei, steigen die Punkte schnell in die Höhe und es gibt zusätzliche Boni. Spezielle "Power-Sequenzen" füllen die Power-Anzeige. Ist diese voll, kann man einen Gitarren-Schalter für Spezial-Aktionen umlegen. Dies sorgt für Showeffekte und bringt zusätzliche Bonuspunkte. Wer sich eher der Rhythmusfraktion zugehörig fühlt, der kann bei Guitar Rock Tour auch Schlagzeuger werden, statt die Saiten schwingen zu lassen. Die Umsetzung der Drums wirkt hier jedoch weniger intuitiv wie bei der Gitarre. Obwohl es hier nur drei statt vier Steuertasten gibt, kommt man hier viel schneller aus dem Takt und erntet Buhrufe bis hin zum Konzertabbruch. Möglicherweise spielt hier auch die leichte Verzögerung des Touchscreens eine besonders große Rolle.
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