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Rollei dr5

26.07.2005 | 13:08 Uhr |

Mit der dr5 (identisch mit Ricoh-Caplio-R1v) präsentiert Rollei eine robust verbaute 5-Megapixel-Digitalkamera mit internem 12 MB-Speicher, die außer dem „normalen“ Fotografieren mit in diesem Preissegment üblichen Funktionen wie Selbstauslöser und Videoaufnahmen aufwartet.

Rollei dr 5
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Darüber hinaus verfügt sie über eine Makro- (Bereich 1-13 cm) sowie Mehrfachaufnahme/Serien-Funktion, was etwa bei Sport- oder Tieraufnahmen praktisch ist. Bei Bedarf lässt sich zu einem Standfoto während der Aufnahme Ton hinzufügen, womit der Mac in dieser Form leider nichts anzufangen weiß - er erkennt zwar die Sound-Datei, aber nicht das Bild. Im Display lässt sich ein Histogramm einblenden, das bereits vor der Aufnahme einen ungefähren Überblick über die Helligkeitsverteilung erlaubt. Das Display selbst mit nur 1,8 Zoll ist leider etwas klein geraten, obgleich seine Abbildungseigenschaften einwandfrei sind. An der Vorderseite liegen das Objektiv mit optischem 4,8-fachem Zoom sowie das Blitzlicht wenige Zentimeter auseinander, was auch ohne die integrierte Rote-Augen-Reduktion den unerwünschten Effekt in vielen Fällen verhindert. Für unterschiedliche Beleuchtungssituationen bietet die Kamera diverse Einstelloptionen, die eine leichte Anpassung erlauben. Die Bilder selbst erscheinen häufig etwas unscharf und zeigen einen leichten Blaustich auf, der auch im Histogramm einer Bildbearbeitung erkennbar ist. Ohnehin sollte man die vom Werk voreingestellte Bildqualität unbedingt erhöhen, um ansprechende Fotos zu erhalten. Im Test arbeiten wir mit 2048 x 1536 Pixeln im Feinmodus. Wenig erfreulich ist, dass bei den Videoaufnahmen nur eine maximale Auflösung von 320 x 240 Pixeln möglich ist anstatt der inzwischen üblichen 640 x 480.

Fazit

Für unter 300 Euro ( siehe Macwelt Preisvergleich ) erhält man eine Digitalkamera mit vielfachen Funktionen, deren Bildqualität uns nicht ganz zu überzeugen weiß. Auch das Display und die Auflösung bei den Videoaufnahmen fallen uns zu gering aus - hier wünscht man sich auch im Amateurbereich heute mehr Komfort.

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