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SD Card als USB-Stick

28.02.2005 | 11:38 Uhr |

Die SD-Karte Point Computer von Viadis kann man direkt am Mac anschließen und dann die Bilder zum Rechner übertragen.

Das ist vor allem dann nützlich, wenn man unterwegs Bilder übertragen will, aber kein Zubehör der Kamera bei sich hat.

SD-Karte mit USB-Anschluss

Wertung: befriedigend 3,2

Vorzüge: Datenaustausch auch ohne USB-Kabel möglich

Nachteile: teuer, lässt sich nicht an Tastatur betreiben, kopieren vom Mac zur Karte im Test nicht möglich

Preis: € (D) 38, € (A) 40, CHF 53

Alternativen: herkömmliche SD Card oder entsprechendes Modell von San Disk (ab Sommer)

Technische Angaben: Speicher: 128 MB, Schnittstelle: USB

Hersteller: Viadis, www.viadis.de

Keinerlei Probleme haben wir beim Betrieb in verschiednen Kameras. Hier lässt sich die Karte anstandslos formatieren und mit Fotos füttern.

Am Mac doch dann die erste Überraschung: Zu wenig Strom liefert der USB-Anschluss der Tastatur. So muss man die Karte entweder an einen aktiven USB-Hub betreiben oder direkt am Mac anschließen. Wir stecken die Karte in unserem Testrechner, einen Power Mac G5 mit Mac-OS 10.3.8, am USB-Anschluss an der Frontseite an. Die Karte erscheint anstandslos und überträgt die Fotos, im Test insgesamt 17 MB, in 3,37 Sekunden nicht rasend schnell, aber auch nicht all zu langsam. Nur etwas langsamer dauert die Datenübertragung der gleichen Menge mit einer No-Name-Speicherkarte, die wir über ein USB-2.0-Speicherlesegerät mit dem Mac verbunden haben.

Erfolglos bleibt unser Versuch, Daten vom Rechner auf die SD-Karte von Point Computer zu spielen. Hier hat uns nur ein Neustart des Macs weiter geholfen, um wieder weiter arbeiten zu können. Dies erledigt die besagte No-Name-Karte anstandslos. Schließt man eine Kamera an den Rechner, arbeitet die No-Name-SD-Card schneller. Wir messen hier 4,70 Sekunden, die SD-Karte von Point Computer lässt sich 5,55 Sekunden Zeit. Als Testkamera dient uns eine Pentax *ist Ds.

Den Luxus, die SD-Card direkt am Rechner anschließen zu können, lässt sich Viadis teuer bezahlen. für knapp die Hälfte des Preises erhält man eine eben so große SD Card von einem Markenhersteller, beispielsweise San Disk. Dieser bietet übrigens ab Sommer ebenfalls eine solche SD Card an.

Fazit

In der Praxis erfüllt die Karte ihren Zweck gut. Schnell gewöhnt man sich an den Luxus, einfach die Karte aus der Kamera zu nehmen und sie direkt am Mac anzuschließen. Doch im Test ärgert, dass man keine Daten vom Rechner zur Karte kopieren kann und das sich die Karte nicht an dem USB-Anschluss der Tastatur betreiben lässt.

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