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Browser im Vergleich

17.03.2009 | 11:35 Uhr |

Längst ist Safari nicht mehr der einzige Internetbrowser unter Mac-OS. Lange abgeschlagen legt er in der neuen Version kräftig zu und nimmt die Verfolgung der bisherigen Führungsriege wieder auf

Als Startseite eignet sich beim neuen Safari die dreidimensionale Ansicht der beliebtesten Webseiten.
Vergrößern Als Startseite eignet sich beim neuen Safari die dreidimensionale Ansicht der beliebtesten Webseiten.

Internetbrowser bestehen aus zwei Komponenten. Die so genannte Rendering-Engine macht die Arbeit im Hintergrund und ist dafür zuständig, den vom Webserver übertragenen HTML- und Javascript-Code samt allen Bildern, Grafiken und Medien aufzubereiten und im Seitenlayout darzustellen. Diese Basis ist für die Geschwindigkeit, die Konformität mit den W3C-Standards (www.w3c.org) und die Qualität der Darstellung verantwortlich. Unter Mac-OS gibt es dafür drei Vertreter: Firefox von der Mozilla Foundation nutzt wie viele andere Browservarianten (etwa Camino) die so genannte Gecko-Engine. Im Test beschränken wir uns auf Firefox, da die anderen keinen nennenswerten Vorteil gegenüber dem Mozilla-Original bieten. Opera verwendet eine proprietäre Variante namens Presto. Safari, Omniweb und iCab bedienen sich bei Webkit, das genauso wie die Gecko-Engine eine Open-Source-Lösung ist. Das bedeutet, dass der Code von vielen Entwicklern erweitert und getestet wird und dass alle Sicherheitsmechanismen offen gelegt sind und von jedermann getestet werden können. Der Vorteil: mehr Sicherheit im Vergleich zur "Security by Obscurity" von proprietären Paketen.

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