Safari 4 Beta vs. Firefox und Opera
Browser im Vergleich
Längst ist Safari nicht mehr der einzige Internetbrowser unter Mac-OS. Lange abgeschlagen legt er in der neuen Version kräftig zu und nimmt die Verfolgung der bisherigen Führungsriege wieder auf
Internetbrowser bestehen aus zwei Komponenten. Die so genannte Rendering-Engine macht die Arbeit im Hintergrund und ist dafür zuständig, den vom Webserver übertragenen HTML- und Javascript-Code samt allen Bildern, Grafiken und Medien aufzubereiten und im Seitenlayout darzustellen. Diese Basis ist für die Geschwindigkeit, die Konformität mit den W3C-Standards (www.w3c.org) und die Qualität der Darstellung verantwortlich. Unter Mac-OS gibt es dafür drei Vertreter: Firefox von der Mozilla Foundation nutzt wie viele andere Browservarianten (etwa Camino) die so genannte Gecko-Engine. Im Test beschränken wir uns auf Firefox, da die anderen keinen nennenswerten Vorteil gegenüber dem Mozilla-Original bieten. Opera verwendet eine proprietäre Variante namens Presto. Safari, Omniweb und iCab bedienen sich bei Webkit, das genauso wie die Gecko-Engine eine Open-Source-Lösung ist. Das bedeutet, dass der Code von vielen Entwicklern erweitert und getestet wird und dass alle Sicherheitsmechanismen offen gelegt sind und von jedermann getestet werden können. Der Vorteil: mehr Sicherheit im Vergleich zur "Security by Obscurity" von proprietären Paketen.
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