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Der große Einkaufsführer für Schriften

15.12.2008 | 10:37 Uhr |

Hochwertige Schriften sind für professionelles Mediendesign unabdingbar. Ob eingeführte Standardschrift oder Newcomer für den kreativen Einsatz: Unsere Übersicht zeigt, welche Schriftenhersteller im deutschsprachigen Raum agieren und worin sie sich unterscheiden

Wozu soll man überhaupt zusätzliche Schriften kaufen, wenn Mac-OS X sowie Anwendungsprogramme bereits so viele Fonts mitliefern? Für professionelle Mediengestalter, große Firmen und Verlage, für Druckvorstufendienstleister, Webdesigner, Werbeagenturen oder selbstständig arbeitende Kreative reichen die von System und Anwendungen zur Verfügung gestellten Zeichensätze bei weitem nicht aus. Kreative benötigen ständig Nachschub an neuen, unverbrauchten Schriften. Hinzu kommen spezielle Leisungsmerkmale. Professionelle Schriftfonts, insbesondere solche für Mengentext, offerieren in der Regel weitaus mehr Schriftschnitte als normale Office- und Systemfonts. Faktoren wie Stilvielfalt, Zeichenausstattung sowie eine optimierte Zurichtung für den hochqualitativen Schriftsatz spielen ebenfalls eine Rolle.

Trend geht zu Opentype

Gefragt sind auch technische Alleinstellungsmerkmale. Bei Firmengroßkunden etwa spielt der Faktor Internationalisierung zunehmend eine Rolle. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei hochwertigen Satzschriften für den Mengentext zu beobachten. Der Trend geht dabei hin zum Format Opentype. Als Anlaufstellen etabliert haben sich im deutschsprachigen Raum vor allem vier Anbieter: Linotype, die Hamburger Firmen URW++ und Elsner + Flake sowie der Berliner Mailorder-Versand Fontshop. Drei weitere Anbieter, Adobe, Monotype und Agfa sind mit ihren Schriften in der Branche zwar stark präsent, distribuieren ihre Fonts jedoch überwiegend über die zuvor genannten Anlaufstellen.

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