1075131

Font Explorer 3

06.06.2011 | 09:30 Uhr |

Font Explorer ist das iTunes für Schriften. Sowohl die Bedienung des Programms lehnt sich an das Vorbild von Apples Medienverwaltung an als auch der integrierte Shop zum Kaufen von Schriften..

Die Bedienoberfläche von Font Explorer nimmt viele Anleihen bei iTunes.
Vergrößern Die Bedienoberfläche von Font Explorer nimmt viele Anleihen bei iTunes.

Wie auch die anderen professionellen Schriftverwaltungen verfügt Font Explorer über Plug-ins für die wichtigsten Publish-Programme und unterstützt Indesign und Illustrator ab Version CS, Photoshop ab CS 3 sowie Xpress ab Version 6.5. Neu ist in Font Explorer 3 die Xtension für Xpress 9, weder Suitcase Fusion 3 noch Font Agent Pro 4 können momentan damit aufwarten. Ebenfalls neu in Font Explorer 3 sind eine integrierte Update-Funktion für die Plug-ins, die Character Toolbox, mit der sich zusätzliche Schriftinformationen anzeigen lassen wie beispielsweise der relative Tintenverbrauch im Vergleich zu einem anderen Schriftschnitt und die transparente Schriftvorschau. Zudem lässt sich nun aus markierten Schriften eine neue Gruppe anlegen und man kann intelligente Gruppen in Ordner einsortieren.

Die automatische Schriftaktivierung über die Plug-ins funktioniert auch, wenn Font Explorer noch nicht gestartet ist. Bei Programmgruppen muss Font Explorer aber wie bisher für die automatische Aktivierung der Schriften gestartet sein. Beim Starten von Word 2011 kommt Font Explorer im Test aber nicht ganz mit, sodass Word nur den ersten Teil der aktivierten Schriften im Menü anzeigt. Wie bisher bietet Font Explorer eine Reihe von Werkzeugen zur Pflege der Schriften und kann unter anderem verschiedene Font-Caches löschen.

Empfehlung

Font Explorer verwaltet auch große Schriftmengen und ist kompatibel zu allen aktuellen Publish-Programmen. Für Anwender, die mit Xpress 9 arbeiten, ist das Programm momentan die einzige Alternative. Nur ein aktuelles Benutzerhandbuch ist nicht zu finden. th

0 Kommentare zu diesem Artikel
1075131