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Snake Galaxy - Handyklassiker in 3D

26.06.2009 | 11:16 Uhr |

Der Klassiker unter den Handyspielen- die verfressene Schlange grast, jetzt technisch aufgebohrt in 3D, ganze Planteten ab.

Das Ziel des Spieles muss an dieser Stelle wohl nur formhalber erklärt werden, in dem bekannten Lückenfüller füttert der Spieler eine Schlange indem er sie über aufpoppende Leckereien steuert. Nach jedem Bissen wächst die Schlange ein Stückchen. Sobald der unaufmerksame Spieler das Reptil allerdings gegen ein Hindernis oder den Schlangenkörper steuert, ist die Runde beendet.

Altes, aber aufgebohrtes Spielprinzip

Auch wenn die Spielidee den mobilen Spielmarkt nicht revolutioniert, die Umsetzung zu Geräten der jetzigen Generation ist hervorragend gelungen. Sowohl die Animation des Menüs, als auch die eigentliche Spielgrafik ist schick und vermeidet jegliches Rruckeln.

Der Planet ist eine schräge Spielwelt - hier in Jeansoptik.
Vergrößern Der Planet ist eine schräge Spielwelt - hier in Jeansoptik.

Auch an der Steuerung ist nichts auszusetzen – die Schlange kriecht einfach immer zu dem Punkt, an dem Sie den Touchscreen berühren. Bei zweimaligen Antippen des Bildschirms beschleunigt das Kriechtier, um dann bei der Berührung mit zwei Fingern wieder abzubremsen Dies funktioniert auch reibungslos und intuitiv, allein der Wendekreis des Reptils könnte ein wenig enger sein. Die Geräuschkulisse ist unspektakulär, Musik ist nur im Menü- eigene Musik aber immer verfügbar.

Langanhaltende Motivation

Im Startmenü stehen neben der Hilfe zwei Spielmodi zur Verfügung, wahlweise spielt man ein schnelles Spiel oder absolviert Aufträge, um so neue Level frei zu spielen. Insgesamt lassen sich so sechs Welten öffnen, diese sind optisch unterschiedlich, ansonsten unterscheiden Sie sich höchstens durch die Art der Hindernisse, denen auszuweichen ist. Um die Rekordjagd langanhaltend zu befeuern, existieren zwei verschiedene Highscorelisten, eine lokale und eine online. Um in dieser Online-Liste teilzunehmen ist allerdings die Registrierung mit einem Nickname erforderlich.

Alles in Allem ist die Umsetzung des Klassikers sehr ordentlich gelungen, zu bemängeln ist einzig, dass der Energiebedarf des Pausenfüllers ebenso hungrig ist wie sein Protagonist, technischer Fortschritt hat eben seinen Preis.

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