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So arbeiten schnelle Farbdrucker

28.06.2002 | 12:49 Uhr |

Neben Laserdruckern von Epson, Hewlett-Packard, Minolta-QMS und Xerox sind im Vergleichstest von schnellen A4-Farbdruckern in Macwelt 8|2002 auch ein LED-Drucker von Oki und ein Festtintenstrahldrucker von Xerox vertreten. Wir erklären, wie die neue Generation von Farbdruckern funktioniert.

München/Macwelt - Maximal fünf Farbseiten pro Minute spuckten die bisherigen High-end-Farblaserdrucker aus. Der Grund: Das Druckwerk braucht für einen Farbdruck die vierfache Zeit eines Monochromdrucks. Deutlich flotter geht die neue Druckergeneration zu Werk, eine Farbseite geben diese Geräte im einem Rutsch aus. Bis zu 19 Farbseiten pro Minute schaffen auf diese Weise moderne A4-Farblaserdrucker. Möglich macht dies die Tandem-Technik, die an Offset-Druckmaschinen erinnert.
Alle Farblaserdrucker der neuen Generation setzen dabei die gleiche Technik ein. In einem Durchgang bringt der Drucker die einzelnen Farben auf das Papier, das Transferband befördert es zur Heizungseinheit, auch Fuser genannt, die den Toner auf das Papier schmilzt. Dabei sind die Toner und die Belichtungseinheiten der einzelnen Farben ähnlich wie bei großen Offset-Druckern hintereinander angeordnet. Auffällig: Bei dieser Technik verwendet jede Farbe seine eigene Belichtungseinheit und nicht eine gemeinsame große Belichterrolle, wie es bei herkömmlichen Farblaserdruckern üblich ist.

Zwei technisch besondere Drucker aus dem Vergleichstest der neuen Macwelt, die am 10. Juli am Kiosk liegen wird, bieten ebenfalls eine schnelle Farbausgabe. Der Oki C7400 unterscheidet sich nur im einen Punkt von einem Farblaser: Mit einer LED-Zeile statt einem Laserstrahl markiert er die Stellen auf der Belichtungseinheit, auf denen der Toner haften bleiben soll. Dabei sind die Leuchtdioden so klein gehalten, dass Oki eine optische Auflösung von 1200 dpi erreicht. Das weitere Unikum im Test ist der Xerox Phaser 8200, ein Tintenstrahldrucker, der feste Tinte verwendet. Er arbeitet wie ein herkömmlicher Ink Jet, jedoch mit der Ausnahme, dass er statt flüssiger Tinte feste, Harz ähnliche Tintenblöcke verwendet, die das Gerät einschmilzt und dann auf das Papier spritzt.

Die unterschiedliche Umsetzung des Arbeitsprinzips...

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