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Sonos Zone Player

01.12.2006 | 14:37 Uhr |

In jedem Raum die Musik hören, die man will. Dank gut durchdachtem Konzept gelingt dies mit dem Sonos Zone Player äußerst komfortabel

Mit dem Zone Player möchte der Hersteller Sonos die zunehmende Schar derer ansprechen, die ihre Musiksammlung in digitaler Form auf diversen Rechnern und anderen Endgeräten speichern.

Mac-Besitzer fragen sich „Wozu?“, denn schließlich hat man doch mit iTunes und iPod durchaus veritable Alternativen. Sonos Zone Player leisten allerdings mehr als nur Musik abzuspielen. Schon die Ins-tallation ist komplett auf Komfort ausgelegt: Zone Player per beigelegten Kabeln mit dem Netzwerk und dem Stromnetz sowie einem Verstärker oder Aktivboxen verbinden, die zugehörige Software auf dem Mac starten, zwei Tasten an der Front des Players drücken – fertig. Schon ist die ers-te Zone eingerichtet.

Das Geheimnis der Zonen

Was es mit diesen Zonen auf sich hat, erfährt man erst beim Anschluss eines weiteren Zone Players. Dieser muss nicht mehr mit dem verkabelten Netz verbunden werden, sondern besorgt sich seine Informationen vom ersten Zone Player, der automatisch als Master fungiert.

Nun ist den Geräten lediglich noch mitzuteilen, von welchem Speicherort sie ihre Musikdaten beziehen sollen. Sonos unterstützt auf dem Mac per „Windows Sharing“ freigegebene Verzeichnisse aber auch die unter Windows oder Linux bereitgestellten Freigaben. Zusätzlich kann man auch den lokalen iTunes-Ordner oder ein beliebiges Verzeichnis auf der lokalen Platte verwenden. Direkt über das iTunes-Protokoll DAAP können die Geräte ihre Daten leider nicht empfangen.

Die vorgefundenen Dateien indizieren die Zone Player und stellen Sie in Form einer Musikbibliothek zur Verfügung, die sich komplett oder in Teilen auf die einzelnen Player übertragen lässt. Verarbeitet werden nicht nur die gängigen Formate wie MP3, M4A oder WMV und AAC. Auch die bei HiFi-Enthusiasten bevorzugten Exoten wie Ogg Vorbis, FLAC und die Audible-Formate verarbeiten die Player klaglos. Nur bei DRM-geschützten Inhalten, etwa über den iTunes Music Store gekaufte Musik, passen die Geräte.

In jeder Zone lässt sich ganz nach Belieben Musik hören. Zum Beispiel Klassik im Wohnbereich, während es im Arbeitszimmer rockt. Einzelne Titel sind ebenso anwählbar, wie es den gewohnten Shuffle-Mode zur zufälligen Wiedergabe der Stücke gibt. Alternativ dazu lassen sich auch die Streams von Internet-Radiosendern an die Zone Player senden.

Da die einzelnen Zone Player zueinander Verbindung halten, ist es zudem möglich, mehrere Zone Player in einer gemeinsamen Zone zusammenzufassen. Dort spielt dann immer die gleiche Musik – und das absolut zeitsynchron. Ein ideales Setting beispielsweise für Partys. Ist die Feier vorbei, löst man die große Zone einfach wieder auf.

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