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Sony HDPS-M1

08.03.2005 | 16:42 Uhr |

Speicherkarten-Kopiergerät und USB-Festplatte in einem

Sony HDPS-M1
Vergrößern Sony HDPS-M1

Reichlich Fotospeicher bietet die USB-Festplatte Sony HDPS-M1. Dank integriertem Kartenleser und Akku lassen sich Compact Flash-Karten und Memory Sticks auch unterwegs auf die 40 GB große Festplatte kopieren. Eine einfache Kapazitätsanzeige gibt Auskunft, wann die Festplatte voll ist. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Ladegerät eine Stofftasche, die das Gehäuse vor Kratzern schützt.

Über eine der beiden Tasten wird die freie Kapazität der Festplatte in sinnvollen Stufen angezeigt, während die andere Taste den Kopiervorgang startet. Dabei wird jeweils ein neuer Ordner angelegt, sodass die Übersicht gewährleistet ist und Dateinamenskollisionen ausgeschlossen sind. Gut gefällt uns, dass eingebaute Stoßdämpfer die Festplatte vor Erschütterungen schützt. Am Mac und Windows-PC funktioniert das HDPS-M1 ohne Treiber, sodass sich Kamerabilder problemlos mit dem Finder kopieren oder mit iPhoto importieren lassen. Da das Gerät auch als Kartenleser dient und als Festplatte auf dem Schreibtisch erscheint, kann man beliebige Dateien ablegen und transportieren, auch zwischen Mac und Windows.

Ein Gigabyte von einer schnellen Compact Flash-Karte ist im Standalone-Modus nach rund 7:30 Minuten auf der Festplatte. Memory Sticks bieten eine vergleichbare Geschwindigkeit. Dies ist zwar deutlich unter dem theoretischen Maximum, aber schneller als ein Großteil der Konkurrenz. Zwar bietet der Akku keine besonders hohe Leistung, reicht aber dank der hohen Kopiergeschwindigkeit unter optimalen Bedingungen für überdurchschnittliche sechs Gigabyte – schnelle Speicherkarten vorausgesetzt. Anschließend muss der Akku rund vier Stunden mit dem Netzteil betankt werden. Die Laufzeit des Akkus ist mit etwas mehr als 50 Minuten rund 15 Prozent kürzer als von Sony angegeben.

Fazit

Empfehlenswert ist das Sony HDPS-M1 wegen seiner hohen Kopiergeschwindigkeit und der dadurch guten Akkunutzung. Einzig der hohe Preis und die beschränkung der Kartenformate trübt das gute Gesamtbild etwas. ar

Note: 2,0 gut.

Vorzüge: schnell, Kapazitätsanzeige, Schutzhülle im Lieferumfang

Nachteile: enthaltene Foto-Software nur für Windows, andere Karten als Compact Flash und Memory Stick nur mit Adapter nutzbar, teuer

Alternativen: Pretec Digibank, Vosonic X-Drive

Preis: € (D) 330, € (A) 330, CHF 452

Technische Angaben

Unterstützte Karten: Compact Flash I/II, Memory Stick (auch Pro und Duo)

Anschlüsse: USB 2.0, Netzteil

Systemanforderungen: laut Hersteller ab Mac-OS 10.3, im Test funktioniert es auch mit Mac-OS 9.1 ohne Treiber;

Info: Sony

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