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Sony Photo Vault MCS1

09.08.2005 | 12:44 Uhr |

Einen kompakten CD-Brenner für Backups von Digitalkameras bietet Sony mit dem Photo Vault. Der kleine Kasten kopiert Daten von Memory Sticks oder einem angeschlossenen USB-Gerät auf Mini-CDs.

Am USB-Port lassen sich sowohl Speicherkartenlesegeräte als auch Kameras anschließen, sofern diese den PTP-Übertragungsmodus beherrschen oder sich als Massenspeicher zu erkennen geben. Dank eines mitgelieferten Zusatzgehäuses für vier Batterien oder Akkus im Mignon-Format lässt sich der Apparat auch unterwegs betreiben.

Passen die Daten der Speicherkarte nicht auf eine CD, brennt der Photo Vault nacheinander mehrere CDs; umgekehrt lassen sich nur zum Teil beschriebene CDs weiter nutzen, bis sie voll sind. Sinnvoll ist das optionale Verify, das nach dem Kopieren die Quelldaten mit der CD vergleicht, so dass man anschließend ruhigen Gewissens die Daten von der Speicherkarte löschen und weiter fotografieren kann. Die zweite Funktion des Apparates ist das Anzeigen von Bildern von Memory Stick/ USB/CD auf einem TV-Gerät. Dies geschieht mittels manuellem Blättern oder automatischer Weiterschaltung, auch das Drehen von Bildern ist möglich.

Energiepaket: Der mitgelieferte Batteriehalter nimmt vier Mignon- Zellen auf.
Vergrößern Energiepaket: Der mitgelieferte Batteriehalter nimmt vier Mignon- Zellen auf.

Im Test überzeugt der Photo Vault nicht, denn er ist mit neun Minuten für 200 MB sehr langsam. Vier gute Mignon-Akkus (2300 mAh) reichen lediglich für vier Mini-CDs (840 MB), mit eingeschaltetem Verify sogar nur für die Hälfte. Ein weiteres Problem ist, dass beim Kopieren die Zeitangaben aller Dateien auf der CD um eine Stunde verändert werden. Dazu kommen die prinzipiellen Nachteile von Mini-CDs: Für Slot-in-Laufwerke ist ein Adapter erforderlich, der oft Probleme bereitet und Mini-CD-Rs sind pro MB etwa 10-14 mal teurer wie gewöhnliche CD-Rs. Die langfristig kostengünstigeren CD-RWs beschreibt der Photo Vault leider nicht.

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