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Angespielt: Harry Potter Lego 1-4

10.02.2011 | 10:01 Uhr |

Die ersten vier Bände aus der Feder von Joanne K. Rowling setzt dieses Spiel, mit vollem Namen: "Lego Harry Potter: Die Jahre 1-4", in enger Anlehnung an die Kinofilme in der beliebten grafischen Bauklötzchenoptik virtuos in Szene.

Erste Orientierung in Hogwarts
Vergrößern Erste Orientierung in Hogwarts

Für eine ausführliche Review von Lego Harry Potter: Die Jahre 1-4 verweisen wir auf den Test unseres Schwestermagazins Gamestar , das die PC-Version des Games gründlich und komplett unter die Lupe genommen hat. Übrigens mit einem sehr guten Ergebnis: 83 Prozent Spielspaß haben die Daddelprofis dafür immerhin vergeben. Lesen Sie hier unsere ersten Spieleindrücke der Mac-Version.

Liebevoll und authentisch gestaltet

In der Tat: Die locker-lässige Art der Lego-Figuren, die selbst das düsterste Geschehen noch humorig erscheinen lassen, macht auch in der Mac-Version großen Spaß. So sammelt man wie gewohnt Bonuspunkte in Form von bunten Lego-Steinen, wechselt flugs die Rollen, die manchmal dringend benötigte Spezialfunktionen bieten (wie die Ratte von Ron, die auch durch Rohre huschen kann), zaubert und braut selbstverständlich magische Tränke, was das Zeug hält und begegnet den bekannten Figuren und Lokalitäten wie dem Muggel-Haus der Dursleys, der Winkelgasse sowie natürlich Hogwarts, dem Verbotenen Wald und mehr. Der Wiedererkennungswert für Fans besonders der Filme ist sehr hoch. Die Macher des Games haben die Filmkulissen und Figuren mit sehr viel Liebe zum Detail nachgestaltet und dazu eigene spielerische Akzente gesetzt. In dieser Welt kann man sich wirklich verlieren, insbesondere wenn man sämtliche Steinchen herbeizaubern und sammeln will.

Bei mancher Desorientierung hilft auch kein Zauber

Aber auch im Hauptstrang der Erzählung kommt es trotz Hinweispfeilen und "menschlicher" Führer gelegentlich zur Desorientierung: Was ist als nächstes zu tun?! Und: Die Aufgaben sind schon deswegen oft nicht leicht zu lösen, insbesondere nicht für jüngere Spieler, welche die eigentlich Zielgruppe des Games sein dürften. Bei einigen Rätseln muss man zudem intensiv suchen und ausprobieren. Flott ist damit jedenfalls kaum einer durch, insofern erhält man viel Spielzeit für sein Geld. Dies freilich auch dadurch, dass es keine gescheiten und vor allem fairen Speicherpunkte in Harry Potter Lego gibt, diese werden erst automatisch am Ende eines Levels gesetzt. So muss man gelegentlich recht schwierige oder zeitraubende Passagen noch einmal ganz von vorn beginnen. Das hätte dieses Spiel nicht nötig - und Spieler sollten selbst entscheiden können, wann sie das Spiel abbrechen und sichern wollen oder sich doch zumindest auf überschaubare automatische Speicherpunkte verlassen können. Wer die Zeit nicht hat, sollte daher lieber die Finger von Harry Potter Lego 1-4 lassen. Im freien Spiel, wenn man die Level jeweils durch hat, kann man allerdings nach Belieben speichern.

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