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Test Stift für Handschrifterkennung: Iris Notes Executive

17.07.2010 | 10:20 Uhr |

Iris Notes Executive ist ein Paket aus einer Software zur Handschrifterkennung sowie einem Stift mit separatem, drahtlosen Empfänger.

Iris Notes Executive 1.0
Vergrößern Iris Notes Executive 1.0
© Iris

Der Stift verwendet handelsübliche Kugelschreiberminen sowie zwei Knopfzellen zur Stromversorgung und überträgt den auf Papier geschriebenen Text drahtlos auf das Empfängerteil, wo er als Bild gespeichert wird. Es lassen sich dort bis zu 100 Seiten Text ablegen. Stift und Empfänger kann man unabhängig vom Mac betreiben. Der interne Akku des Empfängers wird über das USB-Kabel aufgeladen, wenn man ihn mit dem Mac verbindet.

Mit einer separaten Software überträgt man die erfassten Texte vom Empfänger auf den Rechner und konvertiert diese dann in Iris Notes in digitale Texte. Sofern man sich beim Schreiben Mühe gibt oder von Haus aus eine lesbare Handschrift hat, ist die Erkennungsrate recht gut. Ohne Nachbearbeitung, die man auch direkt in Iris Notes vornehmen kann, sind die Texte aber selten verwendbar. Die Software wird mit einer langen Reihe von Sprachmodulen geliefert, sodass sich auch fremdsprachige Texte erfassen lassen. Dass es sich bei Iris Notes um eine Windows-Entwicklung handelt, sieht man ihm deutlich an, auch die Bedienungselemente entsprechen nicht dem Mac-Standard. Nachbessern sollte Iris bei der Dokumentation, denn es liegt weder eine gedruckte Fassung noch ein PDF bei und wir müssen sie erst aus dem Internet laden.

Empfehlung

Iris Notes Executive ist für Anwender sinnvoll, die häufig handschriftliche Notizen erstellen und außerdem eine lesbare Handschrift haben. Einfacher ist das Mitschreiben aber mit einem mobilen Mac.

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