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Plants vs. Zombies

24.06.2009 | 10:25 Uhr |

Der ultimative Kampf gegen die Zombies zur Verteidigung des eigenen Hirns und Gartens hat begonnen: Bei Tag und Nacht, im Pool und bei Nebel und schließlich auf dem Dach. Ein Bericht aus der spaßigen Welt von Untoten und Killerpflanzen.

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Vergrößern Plants_vs_Zombies2

Von Pop Cap gibt es eine ganze Reihe kostenloser Online-Spiele im Netz. Plants vs. Zombies dagegen ist ein lokal auf dem Mac zu speicherndes Action- und Strategiespiel, das knapp 20 Euro kostet. Per Steam-Plattform, auf die man nur per Windows Zugriff hat, gibt es das rundenbasierte Casual-Game für den PC schon für 10 Euro, das über Virtualisierungslösungen oder via Bootcamp auf dem Mac problemlos laufen sollte. So oder so: Es ist jeden Cent wert, um das Fazit in dieser Hinsicht vorwegzunehmen.

Mit Sonnen- und Pflanzenpower gegen Zombieattacken

Worum geht es? Der eigene Garten ist durch eine Reihe (insgesamt 26 verschiedene) stetig gefährlicher werdender Zombies bedroht, die alles auffressen, was sich ihnen in den Weg stellt, um schließlich unser Haus zu erobern. Kommen sie auch an der letzten Verteidigungslinie vorbei, den Rasenmähern, die einmalig eine komplette Spur von Zombies plattmachen, heißt es in dem bislang nur englischsprachigen Spiel: Game over! Um die Untoten am Vorwärtskommen zu hindern, stehen uns diverse "Waffen" wie Erbsenwerfer, extrem wirkungsvolle Peperoni oder explodierende Kirschbündel zur Verfügung.

Vor jedem der zusammen 50 Levels trifft man in Abhängigkeit von der andrängenden Zombieversammlung eine Auswahl, welche der nach und nach frei geschalteten schießenden und detonierenden Pflanzen für die bevorstehende Runde am effektivsten erscheinen. Unverzichtbar sind in der Regel die lustig wippenden Sonnenblumen: Sie zu pflanzen bringt Sonnenenergie, die wiederum zum "Aufladen" der pflanzlichen Waffen dringend benötigt wird. Davon kann man gar nicht genug haben. Besonders hier ist die richtige Strategie nötig, um am Ende die Schlacht zu gewinnen.

Plants vs. Zombies ist liebevoll gestaltet.
Vergrößern Plants vs. Zombies ist liebevoll gestaltet.

Die Zombies ihrerseits schleppen sich langsam, aber bedrohlich näher kommend über den Rasen, den Pool oder das Dach an unser Haus heran, immer mit einem gierigen "Brains" auf den bleichen Lippen. Manche Angreifer sind schneller und kräftiger, halten sich etwa ein Gitter zum Schutz vor den toten Körper, oder sind so riesig, dass erst mehrere gezielte Schläge sie vernichten. Andere springen oder fliegen über unsere Hindernisse einfach hinweg. Hier gilt es rasch oder vorausschauend zu agieren, insbesondere, wenn die Rasenmäher am Ende des Pfades bereits verbraucht sind - auf dem rasenlosen Dach helfen nicht einmal mehr diese.

Selbst Michael Jackson lässt grüßen

Die schwerer zu schlagenden Zombies kommen erst mit dem Fortschreiten unserer Erfolge hinzu, wobei am Ende jeder der fünf Strategie-Einheiten aus je 10 Levels eine deutlich heftigere Runde zu überstehen ist, bis hin zum "Boss-Kampf" gegen einen zunächst übermächtig erscheinenden Zombie-Riesenroboter. Zuvor machten wir die Bekanntschaft äußerst skurriler Zombies, darunter einer morbiden Tanzgruppe, deren Anführer überdeutlich die Züge von Michael Jackson trägt ...

Hinzu kommen zahlreiche Zusatzschlachten in den Modi Mini-Games, Puzzle, und Survival, die auch nach dem finalen Sieg weiteren Gruselspaß versprechen - in einigen dieser Runden darf man sogar selbst die Seite der Zombies einnehmen. Wer es lieber einmal entspannt hat, darf ganz gechillt seinen "Zen-Garden" hegen und pflegen, wo Pflanzen zu setzen und zu bewässern sind, deren Wachstum sich durch dazu gekaufte Dünger oder Musik-Grammophons fördern lässt, was ein wenig an das gute alte Tamagotchi-Prinzip erinnert.

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