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Test Logitech Squeezebox Touch

27.05.2011 | 15:16 Uhr |

Die Squeezebox Touch ist ein Streaming Audioplayer für die Wiedergabe von Musik über das Netz. Das können das lokale Netzwerk sein oder Radiostationen im Internet.

Im Design hat sich Logitech an die alte Squeezebox 3 aus dem Jahr 2008 angelehnt - ein kompaktes, sehr hochwertiges Kunststoffgehäuse mit einem Metallbügel als Ständer. Das Erste, das am Squeezebox Touch auffällt, ist das gegenüber der Ur-Squezzebox mit 9,5 x 5,4 Zentimeter deutlich größere Farbdisplay zur Anzeige von Albumcover, Musikinformationen und Steuerung. Das Überzeugende an diesem Display ist nicht nur die sehr gute Darstellungsqualität, sondern auch die Touchfunktionalität.

Vor dem ersten Start muss man auf dem Mac den Squeezebox Server installieren. Das gedruckte Quick-Start Handbuch erklärt das Vorgehen kurz. Erst jetzt kann man die Squeezebox Touch starten und wird in Deutsch durch die Ersteinrichtung geführt. Als Alternative zu einem Mac kann auch ein NAS verwendet werden; Wir setzen erfolgreich eines von Synology ein. Der Squeezebox Server stellt aber nicht nur die Musik den Squeezeboxen zur Verfügung - mit mehreren von ihnen kann man ein Multiroom-System aufbauen - des weiteren auch fernsteuern beziehungsweise einrichten. Auf diese Weise kann man auch den sehr flexiblen Wecker noch leichter einstellen als über das Gerät selbst.

Alternativ wird auch die Squeezebox Touch zum Server für weitere Squeezeboxen. Als Musikquellen dienen USB-Festplatten, Sticks oder SD-Karten. Diese Funktionen testen wir mangels zweiter Squeezebox nicht, eine direkte Wiedergabe von einem Speichermedium klappt jedoch problemlos.

Bildschirmfoto Squeezebox Touch
Vergrößern Bildschirmfoto Squeezebox Touch

Als Player macht die Squeezebox Touch eine exzellente Figur. Dank Cinch-Buchsen für den Anschluss an die Stereoanlage oder an Aktivboxen sowie einen optischen und einen koaxialen Audioausgang findet sie überall Anschluss. Der Musikfreund mit gehobenem Anspruch erfreut sich über die Unterstützung verlustfreier Audioformate, wie Apple Lossless und FLAC - die dürfen auch gerne in 24Bit und 96kHz sein. Der Klang ist, gerade mit 24Bit, ohne Tadel und überzeugt durch die Abwesenheit von Aggressivität. Schärfe oder Effekte sind ihm fremd - in dieser Preisklasse gibt es nichts Vergleichbares.

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