1049326

Test Teac WAP-R 8900

27.05.2011 | 16:29 Uhr |

Die Outdoor-Musikbox bietet einen Henkel, Akku und vielfältige Musikquellen wie UKW-, Internetradio, DLNA Musik-Server und Speichermedien.

Der Teac WAP-R 8900 ist in einem sehr hochwertigen, mit gebürstetem Aluminium versehenen Gehäuse von 332 Millimeter Höhe verpackt. Oben auf befindet sich die Sensortasten für die komplette Steuerung und vorne ein 7 x 5,5 Zentimeter großes Farbdisplay für die Anzeige des Menüs, RDS- oder Musiktitel-Informationen. Das Schöne am Display ist nicht nur der sehr gute Kontrast, sondern auch, dass es sich beim Querlegen des WAP-R 8900 automatisch dreht. Damit das Gehäuse nicht verkratzt, sind nicht nur am Boden, sondern auch auf der linken und rechten Seite Gummipuffer angebracht.

Die Bedienung gestattet sich dank der logischen Menüstruktur unproblematisch, störend ist nur das träge Verhalten auf Eingabebefehle. Die Sensortasten auf dem Gehäuse muss man genau treffen. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand.

Im Radiobetrieb gibt sich der kompakte Henkelmann keine Blöße, abgesehen davon, dass der Radioempfänger etwas empfangsstärker sein dürfte. Beim Internetradio dauert es naturgemäß einen Moment, bis sich die Radiostationslisten aufgebaut haben. Das Display zeigt hier praktischerweise am unteren Rand die Audioqualität. Was nicht funktioniert, ist ein Senderzappen, dafür kann man sich Favoriten in eine Liste ablegen.

Die Wiedergabe von Speichermedien wie USB-Stick und SD-Karte läuft vorbildlich ab: Vor dem ersten Start wird das Medium gescannt und zeigt dann den Inhalt mit Auswahl von Album, Künstler, Genre und Dateiliste. Beim Abspielen von Musikdateien von einem Server fällt der erste Schatten auf das Gerät. Zwar ist die Dateiformatunterstützung mit AAC, MP3, OGG, WMA, WAV und FLAC nahezu komplett, aber es fehlt Apple Lossless. Wie schon beim Zugriff auf Internetradiostationen ist es auch beim Zugriff auf DLNA-Server etwas träge und es dauert, bis sich die Musikauswahl zeigt. Wenn man etwas zu schnell scrollt, kann man auch schon einmal aus dem Servermenü herausfliegen und landet wieder im Hauptmenü. Mit Twonkyserver auf einem Mac Mini hat er keine Probleme, mit Eyeconnect oder einem Synology NAS verschluckt er sich manchmal. Während die unterbrechungsfreie Wiedergabe von Speichermedien klappt, geht das von einem Server in unserem Test nicht. Laut Handbuch sollte das aber gehen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1049326