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Systemkameras mit DSLR-Qualität

20.11.2013 | 15:49 Uhr |

Viele Systemkameras bieten die Bildqualität einer DSLR-Kamera. Wo Systemkameras Spiegelreflexkameras überlegen sind und wo sie noch hinterherhinken, zeigen wir Ihnen in unserem Labor- und Praxistest

Die technische Qualität einer Systemkamera entspricht schon längst der einer Spiegelreflex-Kamera gleicher Preisklasse. Denn der Bildsensor, das Herzstück der Kameras, ist oft bei beiden Systemen identisch. Eines der wichtigsten Merkmale für die Bildqualität einer Kamera ist die Fläche des Bildsensors: Je größer diese ist, desto weiter können die einzelnen Fotozellen auseinander liegen und sich so nicht gegenseitig stören. So verringert sich das Bildrauschen bei hoher Empfindlichkeit gegenüber Kompaktkameras, bei denen sich die Fotozellen auf einem Viertel der Fläche drängen müssen. Zudem ist bei großflächigeren Bildsensoren der Schärfebereich kleiner. Das bedeutet, dass bei Portraitaufnahmen der Hintergrund in Unschärfe verschwimmt, während das Portrait gestochen scharf abgebildet wird. Das ist nur bei Makro-Aufnahmen ein Nachteil, hier muss man einen Kompromiss aus Abbildungsqualität und Schärfenbereich finden. Die Kameras im Testfeld verwenden überwiegend Bildsensoren in APS-C-Größe, also eben solche, die auch in Spiegelreflex-Kameras zum Einsatz kommen. Nur die Kameras von Panasonic und Olympus verwenden Bildsensoren mit etwas geringerer Fläche.

Kameras im Test:

Fujifilm X-M1
Olympus PEN E-P5
Panasonic Lumix DMC-G6
Panasonic Lumix DMC-GF6
Samsung NX300
Sony NEX-6

Vorteile gegenüber Spiegelreflex-Kameras

  Bei einer Spiegelreflex-Kamera wird zunächst das Motiv über einen Spiegel zum Sucher und zum Phasen-Autofokus umgeleitet. Erst nachdem das Motiv fokussiert und der Auslöser ganz durchgedrückt wurde, klappt der Spiegel hoch und gibt den Weg frei zum Bildsensor. Dies birgt für moderne Spiegelreflex-Kameras gleich zwei Nachteile: Für Filmaufnahmen muss die Kamera in den Liveview-Modus umschalten, bei dem der Spiegel die ganze Zeit hochgeklappt ist und das Vorschaubild auf dem Display angezeigt wird. Hier kann die Kamera nur den gegenüber Systemkameras oft deutlich langsameren Kontrast-Autofokus des Bildsensors verwenden, der schnelle Phasen-Autofokus ist lahm gelegt. Besonders für Videoaufnahmen ist dies ein entscheidender Nachteil gegenüber Systemkameras, auch wenn die aktuellen Spiegelreflex-Kameras in dieser Disziplin aufgeholt haben. Der zweite Nachteil: Wegen des separat untergebrachten Autofokus-Systems kann es zu einer Verschiebung der Schärfenebene kommen. Wenn man also auf ein Motiv scharf stellt, dann liegt der Fokuspunkt in der Praxis des Öfteren ein Stück weiter hinten oder weiter vorne. Man nennt dies Back- beziehungsweise Frontfokus.

Der große Vorteil von Systemkameras gegenüber DSLR-Kameras ist die kompakte Form bei vergleichbarer Bildqualität
Vergrößern Der große Vorteil von Systemkameras gegenüber DSLR-Kameras ist die kompakte Form bei vergleichbarer Bildqualität
© Fujifilm

Systemkameras kennen dieses Problem nicht, da sie von Haus aus den Bildsensor zum Fokussieren des Motivs verwenden und das ganze System auf diese Fokus-Methode angepasst ist. Bereits der Kontrast-Autofokus der Systemkameras ist mittlerweile sehr schnell und in hochwertigen Systemkameras einem Phasen-Autofokus ebenbürtig. Zudem verwenden hochwertige Modelle zunehmend eine Kombination aus diesen beiden Autofokus-Systemen, meist Hybrid-Autofokus genannt: Also einen eigenen Phasen-Autofokus im Zusammenspiel mit dem Kontrast-Autofokus des Bildsensors. Das ist besonders bei Videoaufnahmen ein großer Vorteil, denn so können Systemkameras noch besser einen Nachführ-Autofokus während der Filmaufnahme verwenden. Die Objektive sind zudem bereits für Videoaufnahmen optimiert und fokussieren nahezu geräuschlos. Im Test verwendet die Samsung NX300 und die Sony NEX-6 einen Hybrid-Autofokus. Aktuelle Spiegelreflex-Kameras haben aber bereits gleich gezogen. So verwendet bereits die Canon EOS 650D und ihr Nachfolgemodell EOS 700D ebenfalls einen schnellen Hybrid-Autofokus, der allerdings nur im Zusammenspiel mit STM-Objektiven ein geräuscharmes und kontinuierliches Scharfstellen während einer Videoaufnahme ermöglicht.

Systemkameras Leistungsvergleich

Anmerkung: Gemessen nach dem Testverfahren DC Tau. Je niedriger der Wert bei Bildrauschen, desto besser. Je höher der Wert
(1) Abhängig vom Objektiv, im Test verwenden wir das jeweils günstigste Kit-Objektiv

 

Objektivauswahl

Der größte Vorteil von DSLR-Kameras ist die noch größere Anzahl der Objektive für das jeweilige System, vor allem für Canon, Nikon und Sony (ehemals Minolta-System) ist hier das Angebot üppig. So ist es gerade im Hobby-Bereich möglich, auf dem Gebrauchtmarkt günstige Objektive zum Experimentieren zu erhalten, Profis können zudem sehr lichtstarke und hochwertige Objektive nutzen. Noch ist die Auswahl der Objektive bei Systemkameras im Vergleich deutlich geringer. Doch die Objektive sind bereits für die Systemkameras optimiert und längst decken auch die Objektive für Systemkameras die gängigen Brennweitenbereiche ab. Spezielle Objektive kann man zudem per Adapter weiter verwenden.

Olympus und Panasonic: Die mit Abstand größte Auswahl an Objektiven bietet das Micro-Four-Thirds-System, das Panasonic und Olympus gemeinsam entwickelt hat und in ihren Systemkameras einsetzt. Neben Olympus und Panasonic haben alle großen Objektiv-Hersteller bereits Micro-Four-Thirds-Objektive im Angebot, von Carl Zeiss, Walimex, Schneider Kreuznach bis Sigma, Tamron, Tokina und Voigtländer. Über 70 Objektive gibt es bereits, per Adapter lassen sich Objektive beispielsweise für Canon, Leica, Pentax oder Minolta weiter verwenden.

Fujifilm: Noch vergleichsweise frisch auf dem Markt sind die Systemkameras von Fujfilm, entsprechend übersichtlich ist im Moment noch das Angebot an Objektiven. Fujifilm bietet acht eigene Fujinon XF-Objektive an, zudem einen 0,8-Weitwinkelkonverter. Vier weitere Objektive sollen bis Januar 2014 folgen. Außer Fujifilm gibt es derzeit nur noch zwei Highend-Objektive von Carl Zeiss, auch hier soll ein drittes bald folgen. Alle Objektive im Sortiment sind hochwertig, das System richtet sich an anspruchsvolle Fotografen.

Sony: Rund 20 E-Mount-Objektive hat Sony für die NEX-6 im Programm, zudem gibt es drei Festbrennweiten-Objektive von Sigma und ein 18-200-mm-Objektiv von Tamron. Die beiden Carl-Zeiss-Objektive für Fujifilm kann man übrigens auch mit dem E-Mount-Anschluss bekommen.

Samsung: Obwohl schon einige Zeit auf den Markt, ist das Objektivangebot für das NX-System von Samsung vergleichsweise übersichtlich: Für sein NX-System hat Samsung bislang 13 Objektive im Portfolio. Außer Walimex bietet derzeit kein anderer Hersteller Objektive für das NX-System an.

 

Das Display der Panasonic Lumix DMC-G6 lässt sich als einzige im Test kippen und schwenken.
Vergrößern Das Display der Panasonic Lumix DMC-G6 lässt sich als einzige im Test kippen und schwenken.
© Panasonic

Das Testfeld

Von kompakter Immer-dabei-Kamera über eine edle Kamera im Retro-Stil bis hin zur Kamera für fototechnisch anspruchsvolle Fotografen ist alles dabei. Zur Grundausstattung zählt bei allen Geräten ein eingebautes WLAN sowie bis auf die Sony NEX-6 ein klappbares Display. Einen zusätzlichen OLED-Sucher bietet die Panasonic Lumix DMC-GF6, bei der Olympus PEN-E-P5 gibt es ihn als Option zum Aufstecken.

Die Olympus PEN E-P5 ist im Retro-Design gehalten und sehr hochwertig verarbeitet. Das merkt man nicht zuletzt am Gewicht: Bereits der Body allein bringt 420 Gramm auf die Waage, somit ist die E-P5 die schwerste Kamera im Testfeld. Die Kamera bietet einen besonders schnellen Autofokus. Eine Besonderheit ist auch der so genannte Fast AF: Er erlaubt es, mit dem Finger einen sehr kleinen AF-Punkt zu wählen, worauf die Kamera blitzschnell auslöst. Zielgruppe sind anspruchsvolle Fotografen, die viel Wert auf gute Haptik legen und viel im manuellen Modus fotografieren.

Als Kontrast zu der Olympus-Kamera schicken wir die Panasonic Lumix DMC-GF6 ins Rennen. Sie wiegt mit 110 Gramm nur knapp ein Viertel der Olympus E-P5 und ist super geeignet als eine Immer-dabei-Kamera, die eine möglichst hohe Bildqualität liefert.

Für Fotografen, die eine möglichst gute Bildqualität möchten, ist die Fujifilm X-M1 die geeignetste Kamera im Testfeld. Unsere Testsiegerin bietet nicht nur die beste Bildqualität und das beste Kit-Objektiv, sondern arbeitet auch rasend schnell. Dazu steckt sie in einem sehr hochwertigen Metallgehäuse.

Unser Preistipp Samsung NX300 kann bei der Bildqualität mit den teureren Konkurrenten mühelos mithalten. Sie bietet Samsung-typisch viele Funktionen und kommt in einem wertigen Metallgehäuse. Sie ist für preisbewusste Fotografen geeignet, die trotzdem eine hochwertige Kamera mit guten Bildergebnissen möchten. Ein Manko ist das eingeschränkte Angebot an Objektiven.

Alle Displays der getesteten Kameras lassen sich nach oben und unten kippen.
Vergrößern Alle Displays der getesteten Kameras lassen sich nach oben und unten kippen.
© Samsung

Für Spielkinder ist die Sony NEX-6 interessant. Zwar bietet die Kamera keine Touch-Funktion. Dafür lassen sich Apps herunterladen, mit denen man unter anderem Timelaps erstellen und Bildeffekte auf Bilder anwenden kann. Das mitgelieferte Kit-Objektiv überzeugt zwar nicht, dafür bietet die Kamera eine sehr gute Video-Funktion.

Wer ambitioniert fotografiert, kann das Arbeitstier Panasonic DMC-G6 wählen. Die Bildqualität ist überwiegend gut, auch die Ausstattung kann sich sehen lassen. Das Gehäuse ist allerdings nichts für Schöngeister, es dominiert Plastik. Dafür stimmt die gebotene Leistung für den Preis.

 

So testet Macwelt


Labortest: Unter Laborbedingungen ermitteln wir die effektive Auflösung (und damit den Wirkungsgrad), Farb- und Helligkeitsrauschen, Eingangs- und Ausgangsdynamik, Randabdunklung und Verzeichnung nach dem DC-Tau-Verfahren. Aus den Labormessungen bewerten wir auch die Farbwiedergabe, Artefaktbildung und Schärfeleistung. Die Messergebnisse sind bis auf das Rauschverhalten, das unabhängig vom verwendeten Objektiv ist, nur für die jeweilige Kamera/Objektiv-Kombination aussagekräftig.
Praxistest: Hier testen wir die Handhabung, den Funktionsumfang und die Alltagstauglichkeit. Auch die Geschwindigkeit berücksichtigen wir, hier zählt die Einsatzbereitschaft, die Auslöseverzögerung, das Speichern sowie der Serienbildmodus.
Testbewertung: Die Gesamtnote setzt sich dabei aus vier Einzelnoten zusammen: Leistung (50%), Ausstattung (25%), Handhabung (20%) und Service (5%)

Wi-Fi ist Standard

 

Jede der getesteten Kameras bietet eine eingebaute Wi-Fi-Schnittstelle. So kann man Bilder meist auf das iPad übertragen und von dort aus bearbeiten und für soziale Netze teilen. Die benötigten Apps lassen sich bei allen Kameras kostenlos aus dem App Store laden. Die meisten Kameras lassen sich so auch von einem iOS-Gerät aus fernsteuern, nur mit der Fujifilm X-M1 ist das noch nicht möglich. Auch das Hochladen der Bilder in die Cloud unterstützt die App für die Fujifilm X-M1 derzeit noch nicht. Hier bietet Samsung besonders umfangreiche Funktionen. Aus der Reihe fällt die Sony NEX-6. Sie  kann auf die so genannte Play-Memories-Plattform des Herstellers zugreifen: einen Cloud-Service, der auch Apps zum Download anbietet, derzeit noch magere sechs Stück. Zwei der Apps kosten je fünf Euro, die anderen sind kostenlos. Die Apps lassen sich nur über das Menü der Kamera laden. Das ist etwas fummelig, da die Kamera als einzige im Test kein Touch-Display bietet. Mit den Apps kann man beispielsweise Bilder bearbeiten, Timelaps erstellen oder Bilder zu Facebook laden.  Mit der kostenlosen App für das iPhone beziehungsweise iPad lässt sich die Kamera fernsteuern und Bilder zu dem iOS-Gerät übertragen. Interessant ist auch die App für die Olympus PEN E-P5. Mit ihr ist es als einzige App im Testfeld möglich, Geodaten zu erfassen und auf die Bilder zu übertragen

Bis auf die Fujifilm X-M1 und Sony NEX-6 bieten alle Kameras ein Touch-Display. Das erleichtert die Bedienung der Kameras spürbar.
Vergrößern Bis auf die Fujifilm X-M1 und Sony NEX-6 bieten alle Kameras ein Touch-Display. Das erleichtert die Bedienung der Kameras spürbar.
© Panasonic

 

Bildqualität

 

Die Bildqualität aller getesteten Kameras bewegen sich auf dem Niveau von Spiegelreflex-Kameras gleicher Preisklasse. Wir testen die Kameras mit den jeweiligen günstigsten Kit-Objektiven, da diese am häufigsten verkauft werden. So ergibt sich eine realistische Einschätzung der Bildqualität. Bei den Labormessungen nimmt das Objektiv den größten Einfluss auf die tatsächliche Auflösung und somit dem Wirkungsgrad, die bei einem guten Objektiv rund 20 Prozent niedriger ausfällt und bei einem mittelmäßigen rund 40 Prozent. Besonders überzeigen kann hier nur das Objektiv der Fujifilm X-M1, während das Kit-Objektiv der Sony NEX-6 wenig begeistert: Beim Kit-Objektiv Sony SELP1650 bemerkt man bei kurzer und langer Brennweite einen deutlichen Helligkeitsverlust um 0,8 Prozent in den Bildecken. Im Weitwinkel lässt die Auflösung ab der Bildmitte stark nach. Nur etwas besser ist das Kit-Objektiv M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II R der Olympus PEN E-P5. Die Leistung ist hier stärker abhängig von der gewählten Brennweite als bei den übrigen Objektiven. Bei mittlerer Brennweite ist die Auflösung deutlich höher als im Weitwinkel und Tele.

Kaufempfehlung & Fazit


Systemkameras bieten längst die Bildqualität von Spiegelreflex-Kameras. Dazu sind sie kleiner, leichter und bieten meist eine bessere Video-Funktion. Einzig beim Objektivangebot muss man Abstriche machen.
+ Im Vergleich zu Spiegelreflex-Kameras kompaktere Gehäuse, hohe Bildqualität auch bei schwachem Licht, sehr gute Videoaufnahme-Eigenschaften, flexibler einzusetzen als Kompaktkameras, meist sehr gut ausgestattet
- Kleinere Objektiv-Auswahl im Vergleich zu Spiegelreflex-Kameras
Gelegenheitsfotografen Die Samsung NX300 ist vergleichsweise günstig und bietet eine sehr gute Bildqualität. Die Objektivauswahl ist zwar eingeschränkt, aber für Gelegenheitsfotografen mehr als ausreichend
Immer-dabei Die Panasonic Lumix DMC-GF6 ist die kleinste und leichteste Kamera im Test. Sie ist ein guter Kompromiss aus Kompaktheit, Flexibilität und möglichst guter Bildqualität
Retro-Fans Die Olympus PEN E-P5 ist eine leistungsstarke Kamera im Retro-Look. Wer viel im manuellen Modus fotografiert, wird seine Freude haben.
Profis Die Fujifilm X-M1 ist mit ihrer Bildqualität und Geschwindigkeit trotz geringer, dafür hochwertiger, Objektivauswahl auch als kompakte Zweitkamera für Profi-Fotografen interessant.

Nicht nur das Objektiv der Fujifilm X-M1 überzeugt im Test am meisten. Auch die Fujifilm X-M1 liefert die besten Bildergebnisse im Test. Sehr hoch ist die Eingangsdynamik, die dafür sorgt, dass kontrastreiche Motive abgebildet werden, ohne dass Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Gleiches gilt für die Ausgangsdynamik, also die Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen. Das übrige Testfeld ist hier recht homogen. Auffällig ist nur die geringe Ausgangsdynamik der Olympus PEN E-P5, feine Farbverläufe kann sie am schlechtesten darstellen. Erfreulich ist das Verhalten aller Kameras bei schlechten Lichtverhältnissen. So liefern nahezu alle Kameras bis ISO 6400 noch rauscharme Bilder, bei denen die Bildfehler vernachlässigbar sind.

Systemkameras Ausstattung und Bewertung

Anmerkung: (1) Crop-Faktor gibt den Umrechnungsfaktor für eine entsprechende Brennweite vom Kleinbild-Format an. Beispiel: 16 x 1,5 = 24 mm Brennweite im Kleinbildformat.
Info Fujifilm www.fujifilm.eu, Olympus www.olympus.de, Panasonic www.panasonic.de, Samsung www.samsung.de, Sony www.sony.de

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