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Teac MP-400

08.02.2006 | 16:42 Uhr |

Der Flash-MP3-Player punktet im Test mit seinem guten Klang, die unkomfortable Bedienung macht es ihm im Konkurrenzkampf mit dem iPod Nano jedoch schwer.

TEAC MP-400
Vergrößern TEAC MP-400

Tadellos ist der Klang des kleinen Teac-Gerätes. Auch der mitgelieferte Ohrhörer überzeugt uns. Mittels einstellbarem Equalizer und Soundverbesserungen kann man den Klang zusätzlich an den eigenen Geschmack anpassen. Eine Schutztasche, ein Line-Kabel und ein Netzteil liegen bei. Verfügbar ist der Player in schwarzer und roter Gehäusefarbe.

Neben WMA-, MP3- und OGG-Audiodateien kann das Gerät auch Videodateien abspielen. Auch JPEG-Bilder lassen sich auf dem Minibildschirm betrachten. Man kopiert die Multimediadateien einfach auf das Gerät und kann sie problemlos aufrufen. Beim Erstellen von passendem Videomaterial haben wir weniger Erfolg. Letztere basieren auf einem proprietären Mpeg-4-Codec, für den uns keine Mac-Software bekannt ist. Bei der geringen Displayauflösung von 96 mal 64 Pixel ist die Video-Funktion aber ohnehin fragwürdig.

Ein netter Zusatz ist das optionale Radio, das man durch ein Update der Firmware freischaltet. Danach kann man auch Radiosendungen aufnehmen. Ein Mini-Mikrofon macht den Player zum Diktiergerät, CD-Player oder Kassettenrecorder schließt man per Line-In an. Tracks einer CD werden automatisch erkannt, als Aufnahmeformat steht leider nur das Windowsformat WMA zur Verfügung. Auch der Aufnahmepegel ist nicht einstellbar. HiFi-Qualität erzielt man zwar nicht, für das Abspielen mit dem Gerät ist die Tonqualität aber ausreichend. Dateien aus dem iTunes-Shop bleiben leider außen vor. Da Apple sein DRM-System nicht lizenziert, kann man dies Teac jedoch nicht anlasten.

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