Test 3D-Software
Cinema 4D R12
Mit Cinema 4D Release 12 verabschiedet sich Maxon von der modularen Systematik und stellt stattdessen die vier neuen Produkte Prime, Broadcast, Visualize und Studio seiner 3D-Software vor.
Über den Kamera-Deformer lässt sich ein Objekt über ein aus Kamerasicht aufgespanntes Gitter einfach deformieren.
Der neue Ziegel-Shader bietet umfangreiche Optionen zur Gestaltung von Ziegelwänden.
Der neue Ziegel-Shader bietet umfangreiche Optionen zur Gestaltung von Ziegelwänden.
Mit dem Steinpflaster-Shader lassen sich verschiedenste, natürlich wirkende Steinflächen realisieren.
Mit dem Steinpflaster-Shader lassen sich verschiedenste, natürlich wirkende Steinflächen realisieren.
Während das Rendering ohne Gammakorrektur per linearem Workflow deutliche Schwächen in der Lichtverteilung zeigt…
…wirkt das mit aktiviertem linearem Workflow gerenderte Bild wesentlich heller und harmonischer.
Die IES-Lichtquellen ermöglichen die Simulation und Beurteilung der Beleuchtung mit realen Leuchten und Lampen.
Die IES-Lichtquellen ermöglichen die Simulation und Beurteilung der Beleuchtung mit realen Leuchten und Lampen.
Mit den Korrektoren aus dem neuen Dynamics-System lassen sich ganze Antriebe funktionsgemäß umsetzen.
Durch die Umstellung von der damals mit Version 8 eingeführten Modularität auf die vier neuen Einzelprodukte kommt die Basisversion Prime zu einigen zusätzlichen Funktionen aus den vorherigen Modulen. Version 12 kann aber auch durch viele neue Features in den Bereichen Animation und Rendering punkten.
Von den Modulen zum Einzelprodukt
Maxon hat versucht, bei der Aufstellung der vier neuen Produkte die häufigsten Aufgaben- bzw. Arbeitsbereiche der Anwender abzudecken. Die Verteilung der wichtigsten Funktionen und Module auf die Cinema 4D-Produkte finden Sie in der Tabelle unten übersichtlich zusammengestellt.
Das Einstiegsprodukt Prime kam bei der Konsolidierung recht gut weg. Die Bones wurden mitsamt der alten IK aus der Software entfernt und durch die MOCCA-Joints ersetzt. Bis auf ein paar wenige Funktionen gehören nun also fast alle Character-Animations-Features zur Grundausstattung. Alle Deformer aus dem MoGraph-Modul und einige praktische Werkzeuge wie die Splinemaske finden sich jetzt ebenfalls bereits in Prime. Das Advanced Render-Modul steuerte den Projection Man für das Matte Painting und den Ambient Occlusion-Rendereffekt zur Simulation indirekter Beleuchtung bei.
Cinema 4D Broadcast ist klar für die Zielgruppe aus Film- und Fernsehen gedacht. Dafür stehen hier neben Global Illumination auch das komplette Motion-Graphics-Werkzeug MoGraph und eine 3er-Lizenz des NET Renderers zur Verfügung. Für Architektur- und Ingenieurbüros sollte Cinema 4D Visualize am besten geeignet sein. Hier wurden die Module Advanced Render und Sketch & Toon untergebracht. Wer den komplett verfügbaren Funktionsumfang benötigt, kommt nach wie vor nicht um Cinema 4D Studio herum.
Schwieriger wird es für Upgradewillige, die sich ihr Cinema 4D nach Bedarf mit einzelnen Modulen erweitert haben. Hier sollte es sich lohnen, direkt mit Maxon in Kontakt zu treten und nach Upgradeangeboten nachzufragen.
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