1777127

Test: Aiptek Mobile Cinema i50D

03.06.2013 | 14:27 Uhr |

Der nur 110 Gramm schwere DLP-Beamer ist durch einen 30-poligen Dock-Connector sowie einen eingebauten Akku für den mobilen Einsatz mit einem iOS-Gerät prädestiniert.

Als Projektionsquellen können ein iPhone (ab 3GS), ein iPad oder ein iPod Touch (ab der 3. Generation) mit iOS 4 dienen. Der 35 ANSI Lumen starke LED-Beamer wirft Bilder mit einer Auflösung von 640 mal 480 Pixel (VGA) in einem Seitenverhältnis von 4:3 auf einer Projektionsfläche von bis zu 60 Zoll (152 cm) an die Wand. Der Projektionsabstand reicht dabei von 20 cm bis hin zu zwei Meter. Wegen der geringen Lichtleistung dürfte sich eine große Projektionsfläche aber kaum realisieren lassen, wenn die Bilder noch halbwegs kontrastreich erscheinen sollen.

Vor der ersten Inbetriebnahme sollte der eingebaute Akku aufgeladen werden, was bis zu fünf Stunden dauern kann. Der 1850 mAh starke Li-Polymer-Akku soll dann zwei Stunden halten, sofern das angeschlossene iOS-Gerät mindestens zu 80 Prozent aufgeladen ist. Schließlich projiziert der Beamer nicht nur ein Bild, sondern lädt das iOS-Gerät nebenbei auch noch auf. Die Bedienelemente des Beamers reduzieren sich aufgrund seiner geringen Größe – die Kantenlänge beträgt jeweils nur knapp sieben Zentimeter – auf ein Fokussierrad, mit dem sich die Bildschärfe manuell justieren lässt. Einen Zoom oder eine Trapezkorrektur gibt es nicht. Ein Menü für Bildmodi mit unterschiedlichen Farbtemperaturen sucht man ebenfalls vergeblich. Zum Lieferumfang des 170 Euro teuren Gerätes gehören ein USB-Ladekabel sowie eine braune Kunstleder-Tasche. Der Hersteller gibt 24 Monate Garantie.

Aiptek Mobile Cinema i50D

Preis : € 170, CHF 212
Wertung: 2,6 befriedigend
Vorzüge: sehr kompakte Bauform, Dock-Connector, Akku
Nachteile: lichtschwach, wenig Anschlussmöglichkeiten

0 Kommentare zu diesem Artikel
1777127