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Coverscout 3.0.4

11.02.2009 | 15:50 Uhr |

Cover Flow in iTunes oder auf einigen aktuellen iPods macht wenig Spaß wenn die Cover zu den Liedern nicht vorhanden sind. Selber suchen ist mühsam, deshalb erledigt Coverflow diesen Job - so selbstständig wie möglich.

Die Cover-Gitter Darstellung in iTunes und Cover-Flow auf dem iPod bringen es an den Tag - schwarze Felder mit einer Note, das Zeichen für ein fehlendes Album-Cover. Eigentlich sorgt auf Wunsch iTunes für das Einfügen der Cover. Dazu müssen jedoch zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens ein Zugang zum iTunes Store und zweitens eine Kreditkarte. Für all diejenigen, die das nicht möchten, schafft Coverscout Abhilfe.

Beim ersten Start wird standardmäßig der Ordner der lokalen iTunes-Bibliothek verwendet. Hier wartet die erste positive Überraschung: In den Einstellungen kann man weitere Ordner auswählen, denn Coverscout nimmt nicht die iTunes-Bibliothek, sondern direkt die Musikdateien. Somit ist Coverscout unabhängig von iTunes. Wer also seine Musik über mehrere Ordner verteilt hat oder auf einem Server beziehungsweise NAS aufbewahrt, für den ist Coverscout die einzige Möglichkeit, Cover seinen Musikdateien hinzuzufügen. Wenn Coverscout nicht auf Anhieb den gesamten Ordner auf einem Server einliest, dann hilft ein erneutes Laden.

In der Suche ist Coverscout genauso flexibel: Neben einer integrierten Suche bei Amazon, Google und Wal-Mart gibt es eine konfigurierbare freie Websuche. Die Suchergebnisse werden sehr übersichtlich oberhalb der bekannten Cover-Flow Darstellung eingeblendet. Wichtig für die Qualitätsvorauswahl ist hierbei die Anzeige einer Bewertung in Sternen oder die Größenangaben in Pixel. Unter der Cover-Flow Darstellung sind Buttons für das Starten der Suche, die Websuche, die Bearbeitungsfunktion und das Drucken. Wenn die Suchergebnisse nicht gefallen, hilft die Websuche. Die voreingestellten drei Webseiten öffnen sich in einem angepassten Browserfenster mit dem Suchbegriff des Albums. Cover werden von dort mit einem Klick übernommen.

Hat ein Cover mal einen Rand oder ist schräg, so hilft die Bearbeitungsfunktion. Beim Freistellen wird meist ein weißer Rand automatisch erkannt. Komplettiert wird die praktische Funktion durch eine Helligkeitsoptimierung (Histogramm) und die Möglichkeit, Cover mit einer iSight aufzunehmen.

Komplettiert wird der Funktionsumfang mit einer Druckfunktion für CD Jewel-Cases. Die Vorlagen für den Ausdruck auf A4 und einigen vorgestanzten Papieren sind gut, aber nicht editierbar.

Empfehlung

Album-Cover lassen sich zwar auch von Hand suchen und einfügen, auch gibt es zuu diesem Zweck kostenlose Programme. Doch die gelungene Benutzeroberfläche, die flexible Suche und speziell die Bearbeitungsfunktion machen Coverscout konkurrenzlos. tb

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