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Motion 4

21.09.2009 | 16:51 Uhr |

Schatten, Reflexionen und Tiefenunschärfe sind die wichtigsten Neuerungen von Motion 4. Auch findet man jetzt eine Art Parenting, verbesserte Text-Generatoren sowie neue Filter und Generatoren in Apples Animation-Software

Apple Motion 4
Vergrößern Apple Motion 4

Bereits in der Version 3 hat Apple den 3D-Raum, Kameras und Lichtquellen eingeführt, jedoch das Konzept nicht wirklich zu Ende geführt. Für eine fotorealistische Darstellung der Objekte fehlten der Schlagschatten bei gesetzten Lichtquellen, die Reflexion auf Materialien und die Tiefenunschärfe des Kamerafokus

3D im Fokus

Bei all diesen Mankos hat Apple in der Version 4 nachgebessert und den Elementen entsprechende Optionen spendiert. Setzt man zum Beispiel ein Licht in einer 3D-Szenerie, findet man in den Licht-Eigenschaften eine Checkbox "Schatten", sowie entsprechende Parameter für die Deckkraft, die Weichheit und auch die Schatten-Farbe. Ist die Checkbox aktiviert, wird der Schatten auf das nächstgelegene Element und, wenn das Element kleiner als der Schatten ist, auch darüber hinaus geworfen.

Wer die Lichtquelle bewegt oder animiert, kann dem entgegen gesetzten Schattenwurf entsprechend folgen. Der Winkel wird hierbei sowohl schnell als auch akkurat berechnet. Ob ein Objekt Schatten werfen oder empfangen darf, entscheidet man über die Objekteigenschaften. Auch das Isolieren eines Schattens ist hier vorgesehen.

Ähnlich verhält es sich mit Reflexionen. Checkboxen für diese Darstellungsoptionen findet sich bei jedem Element. Wer einen 3D-Raum erschafft, kann entscheiden, ob der Boden, die Wände, oder gar das Objekt selber seine Umgebung reflektieren soll. Auch Zusatzoptionen wie das Nachlassen des Schattens, die Deckkraft sowie die Weichheit der Spiegelung kann man definieren, um die Szenerie realistischer zu gestalten.

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