Test Animations-Software
Motion 4
Schatten, Reflexionen und Tiefenunschärfe sind die wichtigsten Neuerungen von Motion 4. Auch findet man jetzt eine Art Parenting, verbesserte Text-Generatoren sowie neue Filter und Generatoren in Apples Animation-Software
Bereits in der Version 3 hat Apple den 3D-Raum, Kameras und Lichtquellen eingeführt, jedoch das Konzept nicht wirklich zu Ende geführt. Für eine fotorealistische Darstellung der Objekte fehlten der Schlagschatten bei gesetzten Lichtquellen, die Reflexion auf Materialien und die Tiefenunschärfe des Kamerafokus
Apple Motion 4
Wer ein Licht setzt, kann in Motion 4 über eine Checkbox auch Schatten werfen. Die Optionen umfassen Deckkraft, Weichheit und Farbe.
Elemente wie in diesem Beispiel der Boden, können in Motion 4 andere Objekte reflektieren. Auch hier finden sich vielfältige Optionen für das Erscheinungsbild der Reflexion.
Verknüpfungen zwischen zwei Objekten lassen sich einfach über das Verknüpfungs-Verhalten erstellen, sowie das Drag-and-Drop des Quell-Elements in das entsprechende Feld der Verhaltens-Optionen.
Über das Glyph-Werkzeug lassen sich einzelne Buchstaben eines Textelements individuell anpassen und im 3D-Raum animieren.
Der Zahlengenerator ermöglicht die Erstellung und Animation von Zahlen in unterschiedlichen Formaten.
In diesem Beispiel wird der Zahlengenerator „Timecode“ über das Textverhalten „Puff in“ eingeblendet.
Auch Motion verfügt jetzt über einen „Beschädigter Film“-Filter, um neues Material alt aussehen zu lassen.
Der Polar-Filter verzerrt das Bild um 360°, hat aber ansonsten nur wenig individuelle Optionen.
In diesem Beispiel haben wir beide neuen Generatoren kombiniert: Innen läuft die Spirale, während aussen die konzentrische Form abgebildet ist.
3D im Fokus
Bei all diesen Mankos hat Apple in der Version 4 nachgebessert und den Elementen entsprechende Optionen spendiert. Setzt man zum Beispiel ein Licht in einer 3D-Szenerie, findet man in den Licht-Eigenschaften eine Checkbox "Schatten", sowie entsprechende Parameter für die Deckkraft, die Weichheit und auch die Schatten-Farbe. Ist die Checkbox aktiviert, wird der Schatten auf das nächstgelegene Element und, wenn das Element kleiner als der Schatten ist, auch darüber hinaus geworfen.
Wer die Lichtquelle bewegt oder animiert, kann dem entgegen gesetzten Schattenwurf entsprechend folgen. Der Winkel wird hierbei sowohl schnell als auch akkurat berechnet. Ob ein Objekt Schatten werfen oder empfangen darf, entscheidet man über die Objekteigenschaften. Auch das Isolieren eines Schattens ist hier vorgesehen.
Ähnlich verhält es sich mit Reflexionen. Checkboxen für diese Darstellungsoptionen findet sich bei jedem Element. Wer einen 3D-Raum erschafft, kann entscheiden, ob der Boden, die Wände, oder gar das Objekt selber seine Umgebung reflektieren soll. Auch Zusatzoptionen wie das Nachlassen des Schattens, die Deckkraft sowie die Weichheit der Spiegelung kann man definieren, um die Szenerie realistischer zu gestalten.
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