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Test Apple Magic Keyboard

23.10.2015 | 13:01 Uhr |

Wir testen das Apple Magic Keyboard, den Nachfolger des Apple Wireless Keyboard.

Bei den nagelneuen iMac-Modellen, die wirbereits getestet haben , ist das ebenfalls nagelneue Apple Magic Keyboard schon dabei. Es lässt sich für 119 Euro auch separat kaufen . Ein Grund also, diesen Nachfolger des Apple Wireless Keyboard einmal genauer zu testen.

Auffällig ist, dass die Tastatur deutlich leichter und kleiner als ihre Vorgängerin ist. Zudem liegt sie deutlich flacher auf dem Schreibtisch. Die oberste Tastenreihe ist etwa acht Millimeter niedriger geneigt als bei der Apple Wireless Tastatur. Wer es also einen steileren Winkel bei der Tastatur gewohnt ist, muss sich etwas umgewöhnen. Das Tippgefühl erinnert so an das eines Macbooks.

Übrigens: Wenn Sie über den Apple Store ein iMac kaufen, dann ist das Magic Keyboard vorausgewählt. Möchten Sie lieber eine erweiterte Tastatur (Apple Keyboard mit Ziffernblock) mit einem eigenen Ziffernblock auf der rechten Seite, dann können Sie diese kostenlos anstatt des Magic Keyboard auswählen. Das Apple Keyboard mit Ziffernblock funktioniert allerdings nur per USB-Verbindung.

Auf der Rückseite der Tastatur befindet sich ein Ein-Schalter und eine Aussparung des Alu-Gehäuses, in dem höchstwahrscheinlich der Bluetooth-Sender untergebracht ist. Zudem befindet sich Mittig auf der Rückseite ein Lightning-Anschluss, über den man den eingebauten Akku lädt. Ist die Tastatur per Lightning-Kabel mit dem Mac verbunden, verliert diese automatisch die Bluetooth-Verbindung und arbeitet als herkömmliche USB-Tastatur weiter.

Systemvoraussetzung OS X El Capitan

Die Systemvoraussetzung ist happig: Denn erst unter OS X El Capitan, also OS X 10.11, kann man die Einstellung zur Tastatur aufrufen. Kann man darauf verzichten, dann lässt sich die Tastatur allerdings auch unter älteren Betriebssystemen verwenden. Wir haben das an einem drei Jahre alten iMac unter OS X Mavericks probiert. Probleme gibt es nicht: Die Tastatur meldet sich brav am Mac an und lässt sich anstandslos per Bluetooth verwenden. Allerdings findet die Systemeinstellung „Tastatur > Bluetooth-Tastatur finden“ erst ab OS X 10.11 El Capitan die Tastatur.

Apple Magic Keybord am iPad und iPhone

Problemlos kann man das Apple Magic Keybord auch an einem iPhone oder iPad verwenden. Allerdings lässt sich nicht zwischen mehreren Geräten umschalten, beispielsweise von einem iPad zu einem iMac. Dies bieten dagegen andere Bluetooth-Tastaturen wie das Logitech Easy-SwitchKeyboard K811 oder Kanex Multi-Sync Keyboard .

Tippgefühl wie beim neuen Macbook

Im Vergleich zur Vorgänger-Tastatur ist der Hub der Tasten etwa einen Millimeter geringer. Das mag auf den ersten Blick nicht all zu viel erscheinen, doch in der Schreibpraxis fühlt sich das deutlich anders an. Der Anschlag ist härter und direkter, aber auch für Vielschreiber durchaus nicht unangenehm, da die Tasten auch bei seitlichem Druck nicht verkanten. Das Schreibgefühl ist identisch mit der Tatatur des neuen Macbook. Denn wie dessen Tastatur verwendet auch das Apple Magic Keyboard Tasten mit neu entwickeltem Scherenmechanismus.

Empfehlung Apple Magic Keyboard

119 Euro sind auch für eine Bluetooth-Tastatur ein gehobener Preis, doch der langlebige Akku und das neue Tippgefühl mag dies manch einem Wert sein. Wir empfehlen, die Tastatur vor dem Kauf beispielsweise in einem Apple Store auszuprobieren. Die ältere Apple Wireless Tastatur bekommt man derzeit für rund 80 Euro und Apples USB-Tastatur mit USB-Anschluss für etwa 50 Euro.

Apple Magic Keyboard

Apple, www.apple.de

Preis: € 119, CHF 109

Vorzüge: Kompakt, super Tippgefühl, langlebiger Akku, mit Lightning-Anschluss

Nachteile: Feineinstellungen erst ab OS X El Capitan möglich

Alternativen: Apple erweiterte USB-Tastatur, Apple Wireless Keyboard,  Logitech Easy-SwitchKeyboard K811Kanex Multi-Sync Keyboard

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