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Revolver HD 1.2

13.02.2009 | 23:29 Uhr |

Zum Erzeugen von Video-Discs im HD-Format nutzt RevolverHD eine Besonderheit des Bluray-Standards namens BD5/9: AVCHD-Daten, wie sie Camcorder erzeugen oder auch iMovie exportiert, können ohne Menü auf eine normale DVD gebrannt werden.

Der Vorgang ist dementsprechend einfach: *.mts-Dateien hinzufügen, Brennen, Fertig. Die entstandene DVD lief auf zwei BD-Playern von Panasonic und Sony ohne Probleme, allerdings steht Revolver HD mit dieser Funktion nicht alleine, Toast beherrscht ebenfalls BD5/9. Zudem trüben einige Kleinigkeiten in der Programmierung das Bild: So kommt es zu einer Fehlermeldung wenn der Brenndialog gestartet wird, da in der Werksvorgabe das Temp- und Exportverzeichnis identisch sind. Auch das Verweisen auf einen neuen Ordner ist umständlich, er muss bereits existieren und kann nicht vom Programm selbst angelegt werden. Beim Zugriff auf AVCHD-Daten von JVC stürzte die Software reproduzierbar ab und die Lokalisierung ist dürftig: Begriffe wie Project Size, Burn und Spelling hat man wohl einfach vergessen. Revolver HD bietet auch die Möglichkeit eine AVCHD-Bluray zu erzeugen, begibt sich damit jedoch etwas außerhalb des BD-Standards. Das führte prompt zu Problemen, im Test wurde immer nur jeweils der erste Clip abgespielt. Außerdem konnten bereits beschriebene BD-REs nicht gelöscht werden. Zumindest funktionierte der Betrieb mit einem intern im Mac Pro angeschlossenen SATA-Brenner.

Empfehlung:

Revolver HD ist zwar günstiger als die Vollversion von Toast, bietet jedoch deutlich weniger Möglichkeiten. Zudem macht es an vielen Stellen einen unfertigen Eindruck, sowohl in der Stabilität als auch in der Lokalisierung. hs

Probleme bereitet Revolver HD das Brennen von HD-Videos auf Bluray-Medien, zumindest auf DVD funktioniert es gut.
Vergrößern Probleme bereitet Revolver HD das Brennen von HD-Videos auf Bluray-Medien, zumindest auf DVD funktioniert es gut.
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