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Test: Daten absichern mit Locko 1.0

31.10.2013 | 15:00 Uhr |

Passwortverwalter mit Browser-Anbindung, eine ergänzende iOS-Version ist allerdings noch in Arbeit.

Als Alternative zu Apples Schlüsselbund oder dem teuren 1Password ist das neue Locko konzipiert. In einer übersichtlichen Oberfläche verwaltet man Anmeldedaten von Webseiten, Kreditkartennummern oder Notizen. Fotos, Dokumente und Videos sichert die Software ebenfalls. Der Zugriff auf die per Suche und Rubriken verwaltbaren Daten ist per Passwort geschützt, ein so genanntes Master-Passwort. Vorgegebene Formulare helfen bei der Eingabe, aus der App kann man Webseiten öffnen und Daten in die Zwischenablage

kopieren. Für das automatische Anmelden bei Webseiten muss zusätzlich eine Browsererweiterung installiert werden, die sich mit einem Schlüssel-Symbol in der Menüleiste des Browsers integriert. Nach Eingabe des Master-Passwort ermöglicht das Tool die sofortige Anmeldung bei einer Webseite. Wie bei der App sperrt sich die Erweiterung nach einiger Zeit automatisch, die Anmeldedaten sind so gut geschützt.  Unterstützt werden Chrome, Firefox und Safari. Der Import von bereits gespeicherten Anmeldedaten, etwa aus Schlüsselbund oder 1Passwort ist leider nicht möglich. Alle Passwortdaten müssen manuell eingetragen werden. Eine iOS-Version ist in Entwicklung, die per iCloud oder Dropbox Passwortdaten synchronisieren soll.

Empfehlung Locko

Locko macht einen guten ersten Eindruck, vor allem durch die Browser-Erweiterung ist das Tool eine gute Alternative. Schade finden wir die fehlende Import-Funktion und vor allem die versprochene iOS-Version sollte bald nachgeliefert werden.

Locko

Preis: US$ 20

Note: 2,1 gut

Leistung (50%)   2,2

Ausstattung (30%)   2,0

Bedienung (10%)    1,8

Dokumentation (10%)    2,0

Vorzüge: Einfache Bedienung, automatische Anmeldung

Nachteile: Daten müssen manuell eingegeben werden

Alternativen: 1Password, Schlüsselbund

Ab OS X 10.8

Binary Nights

www.binarynights.com

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