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Test: Dinax Mirage 2.0

12.02.2013 | 13:15 Uhr |

Professionelle Epson-Fotodrucker lassen sich mit dem Druck-Plug-In Mirage komfortabler verwenden als mit Epsons Original-Treibern

Der Mirage 2.0 ist kein RIP , das bedeutet, die Druckdaten werden nicht speziell aufbereitet. Mirage dient in erster Linie dazu, Druckaufträge für Epson-Drucker zu optimieren. Mehrere Besonderheiten helfen hierbei: Alle für den Druck notwendigen Einstellungen sind in einem übersichtlichen Fenster zusammengefasst.

Die große Voransicht zeigt sofort, was Sache ist: Genaue Positionierung der Bilder, den Rendering Intent, farbige Ränder oder auch die Kanten für Keilrahmen – um nur einiges zu nennen. Einstellungen für die Papiere wie Profil, Druckauflösung und auch Papierstärke werden nur einmal angelegt und als „benutzerdefinierte Medien“ abgespeichert. Das erleichtert den Druckvorgang ungemein. Diese Einstellungen lassen sich auch als Pakete speichern und mit anderen Nutzern austauschen. Auf der Mirage-Homepage gibt es einige Pakete zum Download .

Mirage ist ein Plug-in für Adobe Photoshop inklusive Elements sowie für Indesign und Illustrator . Ein zusätzliches Standalone-Programm und Droplets machen es unabhängig von den Host-Programmen. Droplets sind eine tolle Möglichkeit für Bilder, die immer wieder auf die gleiche Weise gedruckt werden sollen, beispielsweise die Anordnung auf dem Blatt, Ränder oder Druckmarken und vereinfachen so den Workflow. Die Einstellungen werden einmal angelegt und dann als Droplet gespeichert. In Zukunft werden einfach das einzelne oder auch mehrere Bilder auf einmal auf das Droplet gezogen, den Rest erledigt Mirage alleine. Damit ist es auch für Anwender von Apple Aperture und Lightroom einsetzbar.

Der Einstieg ist einfach. Durch die Verwendung der gleichen ICC-Profile wie die original Epson Treiber stellt der erste Druck auch keine große Hürde dar. Die Profile erhält man entweder von den Papierherstellern oder lässt sich welche erstellen. Wer gerne Panoramen druckt, wird sich nicht nur über die vereinfachte Papiereinstellung freuen, sondern auch darüber, dass man beispielsweise die Längenbeschränkung bei den Epson-Druckern Stylus Pro 3800/3880 mit Mirage umgehen kann.

Empfehlung: Dinax Mirage 2.0

Durch die übersichtliche Zusammenfassung aller druckrelevanten Einstellungen in einem Fenster und der sehr flexiblen Seitenanpassung empfiehlt sich Dinax Mirage 2.0 für professionelle Anwender. Die neue Version hat speziell bei der Handhabung mit mehreren Bildern auf einer Druckfläche oder auch dem Rollendruck dazu gewonnen.

Mirage 2.0

Din.a.x GmbH

Preis: Small Studio für Epson Stylus Photo R2880/R3000 € 120, CHF 160; 17 Zoll für alle 17 Zoll Epson Pro-Drucker € 300, CHF 400; Master Edition für alle Epson Pro-Drucker € 475, CHF 635

Note: 1,6 gut

Leistung (50 %) 1,7

Bedienfreundlichkeit (20 %) 1,5

Dokumentation (20 %) 1,7

Lokalisierung (10 %) 1,0

Vorzüge: Vereinfachter Druck, individuelle Papiereinstellungen, Druckvorschau (Softproof), Droplets, sehr gute Druckausgabe von Indesign und Illustrator

Nachteile: Keine

Alternative: Imageprint 9

Ab OS X 10.5.8, Plug-in für: Adobe Photoshop ab CS2, Adobe Photoshop Elements ab 6, Adobe Indesign ab CS3, Adobe Illustrator ab CS3

http://mirage.dinax.de

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