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CD/DVD-Brenner im Test

30.01.2012 | 14:04 Uhr |

Das Macbook Air und der Mac Mini machen es vor: Der Mac kann auf das optische Laufwerk bald völlig verzichten. Externe Brenner für CD und DVD bieten mehrere Dritthersteller an - selbst Apple hat ein Gerät im Programm.

Rabatte und CD-Brenner für G4-Book-Käufer
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Bestellt man im Apple Store einen Mac Mini oder ein Macbook Air , taucht in der Liste der Optionen auch das externe Superdrive auf. Wer ein optisches Laufwerk benötigt, kann es mit einem Mausklick der Bestellung hinzufügen. Es gibt jedoch Alternativen, die entweder preisgünstiger sind oder mit mehr Möglichkeiten aufwarten. Wir haben sechs davon zusammen mit Apples Superdrive einem Test unterzogen.

Stromversorgung über USB-Anschluss

Alle Testkandidaten werden über den USB-Anschluss mit Strom versorgt. Da das Macbook Air und der Mac Mini genügend Strom über einen USB-Anschluss liefern, um ein externes optisches Laufwerk zu betreiben, benötigt man theoretisch nur einen Anschluss. Deshalb verfügt das Superdrive von Apple nur über ein fest eingebautes USB-Kabel. Bei den anderen Geräten liegt entweder ein Y-Kabel mit einem zweiten USB-Anschluss für eine zusätzliche Stromversorgung bei, oder sie haben - wie die Sony-Modelle - zwei fest eingebaute separate Anschlusskabel. Letzteres erweist sich am Mac aber als Nachteil, da die Sony-Laufwerke im Test nur dann funktionieren, wenn beide Kabel angeschlossen sind, während die Laufwerke mit dem Y-Kabel auch ohne den zweiten Anschluss an unseren Testrechnern arbeiten. Damit lassen sich die Sony-Laufwerke nicht an älteren Modellen des Macbook Air betreiben, die nur einen USB-Anschluss haben. Bei den aktuellen Modellen des Macbook Air benötigen sie eine Verlängerung, da die USB-Kabel nicht lang genug sind, dass man sie an beiden Seiten des Mac anschließen kann.

Einzugsart: Einzug oder Schublade

Während Apple beim Superdrive ein Einzugslaufwerk verwendet, sind bei den anderen Testgeräten Laufwerke mit Schublade eingebaut. Das Einlegen eines Mediums ist daher bei diesen aufwendiger, da man die Scheiben in die Mittelaufnahme drücken und dann die Schublade von Hand schließen muss. Der Vorteil ist jedoch, dass diese Laufwerke über eine Notfallentriegelung verfügen, die sich beispielsweise mit einer aufgebogenen Büroklammer betätigen lässt. Dass zudem der Einlegevorgang etwas wackelig ist, liegt an den recht leichten Plastikgehäusen einiger Testkandidaten. Nur das Superdrive und das Lite On eSEU206 verwenden Metall, weshalb diese beiden Laufwerke einen stabilen Eindruck hinterlassen und sich außerdem durch eine vibrationsarme Arbeitsweise auszeichnen.

Musik und Filme abspielen

Jedes optische Laufwerk sollte problemlos Musik-CDs und Film-DVDs abspielen. Bis auf einen Testkandidaten können dies auch alle, nur das Lite On eNAU608 verweigert sich in einigen Fällen bei den Filmen. Von fünf getesteten kommerziellen DVDs lassen sich drei Filme bei diesem Laufwerk erst gar nicht starten.

Beim Abspielen von Musik und Filmen gehen die Testteilnehmer weitgehend ruhig ans Werk, die Laufwerksgeräusche werden durch den abgespielten Ton überdeckt. Die Laufwerke mit den Plastikgehäusen sind zwar lauter als die beiden Kandidaten mit Metallgehäuse, aber trotzdem akzeptabel.

Beim Import einer Musik-CD und dem anschließenden Brennen einer Audio-CD mit denselben Tracks in iTunes arbeiten die Laufwerke deutlich geräuschvoller, da sie hier mit der Umdrehungszahl heraufgehen. Während die Zeiten beim Import kaum voneinander abweichen, gehen die Brenner beim Schreiben unterschiedlich schnell ans Werk, so dass es zu größeren Unterschieden kommt. Wir überlassen es dabei jeweils iTunes, die bestmögliche Geschwindigkeit zu wählen. Abspielprobleme gibt es mit keiner der selbstgebrannten Audio-CDs.

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