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Test: F1 2012

25.04.2013 | 11:00 Uhr |

In den letzten Jahren mangelte es dem Mac an ausreichend viel Renn-Action, F1 2012 schafft es aber, High-Speed-Racing auf den Mac zurückzubringen – und zwar mit einem großen Knall.

Das Spiel beinhaltet alle 20 Formel-1-Strecken der Saison 2012, inklusive der Kurse in Silverstone und in Yas Marina in Abu Dhabi. Es lässt uns unsere Rennfahrerqualitäten gegen Top-Rennfahrer wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Fernando Alonso unter Beweis stellen.

Modivielfalt

Den Einstieg ins Renngeschehen erleichtert der „Young Drivers Test“ genannte Tutorial-Modus, der uns das kleine Einmaleins des Rennfahrers näherbringt: von einfachen Beschleunigungs- und Bremsmanövern auf gerader Strecke, über fortgeschrittene Herausforderungen wie Haarnadelkurven bis hin zum Fahren auf nasser Fahrbahn sind alle Basics dabei.

Das Spiel bietet insgesamt sechs verschiedene Rennmodi. Im Mittelpunkt aber steht der Karriere-Modus von F1 2012, der uns durch alle 20 Rennwochenenden der Saison 2012 führt. Neben dem Ziel, einfach nur alle Rennen zu gewinnen, erhält man bei Erfolg neue Fahrzeugkomponenten zur Verbesserung der Boliden und fährt natürlich auch um lukrative neue Verträge bei anderen Teams. Daneben bietet das Spiel noch einen kürzer gehaltenen Challenge-Modus, der aus zehn Rennen mit je fünf Runden bei unterschiedlichen Wetterbedingungen besteht, sowie dem Modus „Schnelles Rennen“, der uns in einen einzelnen Grand Prix gegen alle anderen Fahrer schickt.

Die Regeneffekte sind schön anzusehen.
Vergrößern Die Regeneffekte sind schön anzusehen.
© Feral Interactive

Fortgeschrittene Spieler haben auch die Möglichkeit, sich auf dem Testgelände auszutoben, auf dem drei weitere Modi warten. In „Zeitfahren“ und „Zeitfahr-Attacke“ können wir unsere eigenen Bestzeiten entweder auf einer bestimmten Strecke oder auf einer Auswahl verschiedener Strecken mit wechselnden Wetterbedingungen verbessern. Schließlich gibt es noch den Champions-Modus: Hier geht es gegen sechs ehemalige Formel-1-Weltmeister in einer Rennserie, in der sowohl Faktoren wie das Wetter als auch die Wahl der Reifen eine entscheidende Rolle spielen. Daneben hat F1 2012 noch eine Reihe von Mehrspieler-Optionen zu bieten: Ob im Splitscreen gegen Freunde oder über das lokale Netzwerk gegen bis zu 16 Kontrahenten – beides ist möglich. Über den Dienst Gameranger kann man zudem online gegen andere Mac-Gamer antreten.

Eine Frage der Technik

Die 3D-Grafik ist nicht ganz auf der Höhe der Zeit – der Engine fehlen detailliertere Texturen und abfliegende Autoteile bei Kollisionen –, so wie man das von anderen Rennspielen her kennt. Dafür geht die Steuerung gut von der Hand und die Darstellung der Umgebung bleibt ebenfalls flüssig, während man den Rivalen hinterherjagt. Das Spiel punktet darüber hinaus mit seiner Soundkulisse, die neben aufheulenden Motoren auch mit quietschenden Bremsen zur realistischen Atmosphäre und Spannung beiträgt. Auf einem knapp drei Jahre alten iMac hatten wir beim Spielen keine Probleme, bei der Unterstützung von verschiedenen Grafikeinheiten ist F1 2012 aber sehr wählerisch. Hier sollten Sie in jedem Fall vor dem Kauf auf der Herstellerseite einen Blick auf die unterstützten Grafikkarten werfen.

Echtes F1-Feeling am Mac: F1 2012 bring das Motorsport-Gefühl super rüber.
Vergrößern Echtes F1-Feeling am Mac: F1 2012 bring das Motorsport-Gefühl super rüber.
© Feral Interactive

Empfehlung: F1 2012

Wenn Sie die volle Herausforderung einer Formel-1-Saison suchen und sich nicht vom Simulationsschwerpunkt des Spiels abschrecken lassen, werden Sie Ihren Spaß haben. Für alle, die es eher zugänglich mögen, sei dagegen GRID empfohlen.

F1 2012

Hersteller: Feral Interactive

Preis: 44,99 Euro

Altersfreigabe: ab 0 Jahren

Note: 2,5, befriedigend

Grafik (25%) 3,0

Sound (25%) 2,0

Umfang (25%) 2,5

Bedienung (25%) 2,5

Vorzüge: Schnell und spannend inszeniert, Viele Modi

Nachteile: Wählerisch bei den Unterstützten Grafikkarten

Alternative: GRID

Mindestanforderungen: Mac OS X 10.7.5, 2GHz Intel-CPU, 4GB RAM, 12GB Festplatte, 512MB Grafikkarte

Bezugsquellen: Mac App Store

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