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Test: Fantec MWiD25

28.05.2013 | 16:36 Uhr |

Kaum größer als eine externe 2,5-Zoll-Festplatte, aber mit eingebautem Akku und WLAN, das ist der kleine Datenserver für iOS von Fantec

Das Gehäuse aus Kunststoff ist in Hochglanz und entsprechend kratzempfindlich. Dennoch hinterlässt es einen guten Eindruck, das hängt auch mit den eindeutigen LEDs mit Symbolen für den Akkustand, Zugriff, WLAN und WAN , zusammen. Dazu kommt ein versenkter Taster zum Einschalten sowie ein Anschluss für jeweils USB 3.0 und Ethernet. Wer gerade mal nicht den bis zu 150 MBit/s schnellen WLAN-Modus verwenden möchte, hängt den MWiD25 einfach per Ethernet in das lokale Netz. Am schnellsten klappt das Befüllen der Platte via USB, im Netzwerk ist die Geschwindigkeit weit vom normalen NAS-System entfernt. Beim Zugriff über das iPad , bis zu fünf Nutzer können sich anmelden, ist der Zugriff ausreichend schnell. Selbst zwei Videos können parallel angeschaut werden. Der Zugriff erfolgt hierbei ausschließlich über die iOS-App. Der erste Blick auf den Festplatteninhalt mit der iOS-App gleicht der Finder-Ansicht.

Neben einem Abspielen von Medien und der Anzeige von Dateiformaten wie iWork und MS-Office können Dateien auch zwischen der Festplatte und dem iOS-Gerät ausgetauscht werden. Das Öffnen von Dokumenten in Anwendungen zum Bearbeiten klappt nicht. Hier muss man den Umweg über Apps wie den Goodreader nehmen. Neben dem Öffnen, Download und Upload ist noch das Löschen von Dateien möglich. Weitere Bearbeitungsfunktionen wie Umbenennen oder Ordner anlegen sind nicht vorgesehen.

Empfehlung: Fantec MWiD25

Beim Abspielen von Videos macht der Fantec MWiD25 einen guten Eindruck, Musikstücke können leider nicht ohne Pausen zwischen den Stücken abgespielt werden. Da der Akku gut fünf Stunden durchhält, ist der MWiD25 perfekt für die Medienbibliothek auf Reisen zum Beispiel im Auto. Die verschlüsselte WLAN-Reichweite liegt in unserem Test bei unter zehn Metern, was aber für den Einsatzzweck vollkommen ausreichend ist. Was am meisten einschränkt ist, dass man Dokumente von der App aus, beispielsweise nicht an Pages übergeben kann. Hier ist nur E-Mail möglich. Dank dem SMB-Zugriff klappt es aber mit dem Goodreader. Somit sollte man die Fantec-App nur zum Ansehen von Medien verwenden und für den Austausch von Dokumenten in eine weitere App investieren.

MWiD25

Fantec

Preis mit 500 GB Festplatte: € 100, CHF 134

Note: 1,7 gut

Leistung: (50 %) 1,7

Ausstattung: (20 %) 1,7

Handhabung: (20 %) 1,6

Ergonomie: (10 %) 1,6

Vorzüge: Einfache Einrichtung, universeller Einsatz, exFAT-kompatibel, günstiger Preis

Nachteile: Kein WebDAV- und DLNA-Server, keine Nutzerverwaltung, kein Übergeben von Dokumenten zu anderen Apps (iWorks)

Alternative: Seagate Goflex Satellite , G-Technology G-Connect

Technische Daten: Anschlüsse: USB 3.0, Ethernet (100 MBit/s), WLAN (IEEE802.11 b/g/n, WPA2); Zugriff: iOS-App, SMB

www.fantec.de

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