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Firefox 3.6 im Test

02.02.2010 | 17:40 Uhr |

Firefox ist kein Browser von der Stange. Die Grundfunktionen können mit Safari oder Chrome nicht mithalten, doch Firefox der flexibelste Browser, was die Erweiterbarkeit angeht. Wir testen die aktuelle Version 3.6

Firefox 3.5 Logo
Vergrößern Firefox 3.5 Logo

Ob es die Anzeige des Wetters ist, die IP-Adresse der besuchten Seite, Systeminformationen oder jedwede denkbare oder undenkbare Anwendung: es gibt keine Erweiterung, die es für Firefox nicht gibt. Die Entwicklergemeinde des Open Source Programms ist gigantisch. Und da die Erweiterbarkeit über Add-ons simpel gehalten und trotzdem funktional ist, gibt es viele Tausend Erweiterungen, die sich ins Menü oder in die Statuszeile einbinden. So wird aus dem reinen Webseiten-Anzeige-Tool das optimal auf den Benutzer angepasste Tool, mit dem Endanwender eine komplette Informationszentrale und Programmierer ein ausgefeiltes Werkzeug für Ihre Arbeit finden.

Geschmackssache

Es ist keine Neuerung, dass Firefox mithilfe von Themen optisch aufgepeppt werden kann. Dies war bislang jedoch eine nervige Angelegenheit, weil man einerseits viele Megabyte herunterladen und andererseits einen Neustart durchführen musste. Mit einer neuen Technik, Persona genannt, gelingt die Anpassung der Oberfläche an den eigenen Geschmack viel schneller und dem täglichen Layout-Wechsel steht nichts mehr im Wege.

Über 30.000 unterschiedliche Oberflächenthemen haben die Firefox-Benutzer bereits erstellt. Diese reichen von aktuellen Blockbustern wie Avatar über Kult-Trends wie Harry Potter bis hin zu mehr oder weniger ästhetischen abstrakten Designs. Der Nachteil ist jedoch, dass bei sehr vielen Vorlagen der eigentliche Sinn der Browser-Oberfläche, nämlich Informationen wie Lesezeichen oder RSS-Feeds darzustellen, ad absurdum geführt wird, weil die Schrift kaum noch oder gar nicht mehr lesbar ist.

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