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Test: Grafiken erstellen mit Logoist 2

13.11.2014 | 11:32 Uhr |

Einfach bedienbare Grafiksoftware für die Erstellung von Logos, Grußkarten und ähnlichen Grafiken, die sich für Einsteiger und Profis eignet.

Ein Icon für eine App erstellen, eine Einladungskarte für eine Feier layouten oder ein Werbebanner für ein neues Produkt entwerfen:  Mit der Grafiksoftware Logoist sind Aufgaben dieser Art recht schnell lösbar. Auch Nicht-Grafiker soll die Software ansprechen, dieser Zielgruppe hilft eine ansehnliche Auswahl an editierbaren Vorlagen beim Einstieg. Zur Verfügung stehen Vorlagen für Logos, Karten und Foto-Collagen, zusätzlich verfügt die Software über eine Bibliothek mit tausenden Clip-Art-Objekten.

Qualitativ sind aber nicht alle Vorlagen überzeugend, vor allem die Foto-Collagen wirken etwas hausbacken. Die Bedienung ist ein guter Kompromiss zwischen Bedienkomfort und Funktionsumfang. Eine Ebenenverwaltung auf der linken Seite erlaubt die einfache Verwaltung und Bearbeitung jedes Grafik-Objekt, vier Ebeneneffekte stehen zur Wahl. Die Stile und Effekte eines Objekt bearbeitet man mit dem Stil-Editor auf der rechten Seite. Verbessert hat der Hersteller in der aktuellen Version vor allem die Ebenenverwaltung, über die man jetzt einzelne Grafik-Objekte gruppieren und verwalten kann. Profis können bei übereinander liegenden Objekten die Boolschen Operationen Vereinigen, Abziehen, Kreuzen und Differenz einsetzen: Einen ausgestanzten Text erstellt man beispielsweise aus einer Fläche und einem Text über die Option „Differenz“. Bezierkurven stehen ebenfalls zur Verfügung. Eine umfangreiche Auswahl an Pixel-Effekten wie Schatten- und 3D-Effekte ist einsetzbar, die man per Stil-Editor oder Kontextmenü auswählt. Der Export der Dateien erfolgt als Bitmap-Datei, Photoshop-Datei mit Ebenen oder als PDF. Nur bei letzterem Format kann eine Grafik als frei skalierbare Vektorgrafik gesichert werden. Allerdings dürfen die Objekte und Gruppen dabei keine pixelbasierten Filter aufweisen. Datenaustausch mit einem anderen Vektorzeichenprogramm ist nicht möglich. Bis Anfang November ist die Software zum halben Preis verfügbar, danach kostet sie 30 Euro. Eine Demoversion ist über die Herstellerhomepage erhältlich, vertrieben wird sie nur über den App Store. Animationen unterstützt die App nicht, dazu hat Synium Software die Software Animationist im Angebot. Schade: Die Software läuft erst ab OS X 10.9.

Empfehlung Logoist

Logoist eignet sich gut für kleinere Aufgaben, selbst ein Grafik-Einsteiger kann damit schnell ein Logo oder eine kleinere Grafik erstellen. An die Grenzen stößt das Tool bei komplexeren Aufgaben und beim Datentausch. Interessant ist das Tool beispielsweise für einfachere Webgrafiken, es ist aber kein vollwertiger Ersatz für ein Grafikprogramm wie Fireworks oder Illustrator.

Logoist

Preis: Euro 14

Note: 2,0 gut

Leistung (50%)   2,2

Ausstattung (30%)   2,0

Bedienung (10%)    2,0

Dokumentation (10%)    1,0

Vorzüge: Einfache Bedienung

Nachteile: Vektor-Export nur als PDF

Alternativen: Art Text, Fireworks,

Ab OS X 10.9

Synium Software

www.syniumsoftware.com

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