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Globesurfer III

02.02.2009 | 16:21 Uhr |

Wo schnelle UMTS-Netze funken, kann der Globesurfer III den DSL-Anschluss ersetzen. Der HSPA-Router von Option ist ein Multitalent, nicht nur für mobile Arbeitsgruppen.

Festnetz-Befreier für 340 Euro: Der Globesurfer III setzt Internet und Sprachverbindungen aus dem Handy-Netz um auf WLAN, Ethernet und analoge Telefone.
Vergrößern Festnetz-Befreier für 340 Euro: Der Globesurfer III setzt Internet und Sprachverbindungen aus dem Handy-Netz um auf WLAN, Ethernet und analoge Telefone.
© Nova Media

Der Osten Deutschlands weiß es am besten: Schnelle DSL-Anschlüsse sind Mangelware, wenn im Erdreich Glasfaserkabel verlegt sind. Und wer zu weit vom Verteiler wohnt, wird mit Schmalband-Internet zum hohen Preis versorgt - wenn überhaupt. Einen möglichen Problemlöser bietet der belgische Mobilfunk-Spezialist Option an. Der Globesurfer III versorgt einen kleinen Haushalt, ein Wochenendhaus oder ein mobiles Gewerbe mit Internet und Telefon, ganz ohne Festnetzanschluss.

Online wie ein Blitz

Das Taschenbuch-große, elegante Gerät ist als Tor zum Internet binnen weniger Minuten einsatzbereit: Handy-SIM-Karte einstecken, Netzteil anschließen und für die erste Konfiguration die Web-Oberfläche des Routers mit einem Browser ansteuern. Dort angekommen geleitet ein Assistent den Benutzer durch die weitere Verbindungsaufnahme, er fragt die PIN der SIM-Karte ab und bittet um die Eingabe des richtigen APN. Dieser von Provider und Tarifmodell unterschiedliche Access Point Name ist die einzige wirkliche Hürde für Netzwerk- und Mobilfunk-Laien bei der Einrichtung des Globesurfer III - den sollte man vorher beim Mobilfunkanbieter recherchiert haben. Der Assistent übernimmt auch die WLAN- und Firewall-Einrichtung, blitzschnell ist ein kleines Netzwerk zu Hause, am Urlaubsdomizil oder Campingplatz oder auf der Baustelle aufgebaut.

Neben Internet-Diensten stellt der Globesurfer III auch einen Telefonanschluss bereit, nämlich die Rufnummern, die der SIM-Karte zugeordnet sind. Wer am Western-Anschluss (RJ11) sein handelsübliches analoges Telefon oder seine DECT-Basisstation anschließt, telefoniert fortan unter der Mobilfunknummer - und ist ebenso erreichbar. In Kombination eines so genannten Homezone-Vertrags mit Daten- und Festnetz-Flatrate ist ab 35 Euro monatlich ein adäquater Ersatz für das Telekom-Kabel zu bekommen - zumindest theoretisch.

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